Wiesbaden diskutiert Notfallhilfe und Stadtentwicklung in doppelter Ausschusssitzung
Wiesbaden diskutiert Notfallhilfe und Stadtentwicklung in doppelter Ausschusssitzung
Zwei wichtige Ausschüsse in Wiesbaden kommen am Dienstag, dem 3. Februar, um 17:00 Uhr zu Sitzungen zusammen. Die Beratungen finden im Rathaus statt, wobei sich jede Gruppe mit einer Reihe lokaler Themen befasst. Die Themen reichen von Verbesserungen im Notfallmanagement über städtische Entwicklungsprojekte bis hin zu digitalen Aufrüstungen in der Verwaltung.
Der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Digitalisierung und Gesundheit trifft sich in Raum 22. Auf der Tagesordnung steht unter anderem eine Bestandsaufnahme der mobilen Ersthelfer der Stadt in den vergangenen drei Jahren, mit besonderem Fokus auf deren Einsatz bei Herz-Kreislauf-Stillständen. Konkrete Zahlen zu der Anzahl der Helfer oder ihren Einsätzen liegen derzeit jedoch nicht vor. Weitere Diskussionspunkte sind Maßnahmen gegen Leerstand und städtischen Verfall, der Ausbau des Glasfasernetzes sowie die Einführung stiller Alarmanlagen in der Stadtverwaltung. Zudem werden partizipative Gestaltungsprojekte und die Effektivität digitaler Meldewerkzeuge erörtert.
Gleichzeitig tagt der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau in Raum 318. Im Mittelpunkt stehen dort die Pläne für einen Neuanfang am Schelmengraben sowie aktuelle Entwicklungen beim Projekt Mauritiushöhe. Weiterhin werden Vorschläge für den Rheinhöhe-Sportpark, die Aufstellung überdachter Sitzbänke im öffentlichen Raum und mehrere Flächennutzungsplan-Anpassungen in der Stadt behandelt.
Beide Gremien setzen sich in ihren parallelen Sitzungen mit drängenden kommunalen Fragen auseinander. Die getroffenen Entscheidungen könnten die Notfalldienste, die Infrastruktur und die Aufwertung öffentlicher Räume in Wiesbaden maßgeblich prägen. Die Sitzungen sind öffentlich, detaillierte Tagesordnungen sind über das Rathaus einsehbar.
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