Deutsche Bank und DWS wollen Vermögen im DPM-Bereich verdoppeln
Deutsche Bank und DWS wollen Vermögen im DPM-Bereich verdoppeln
Die Deutsche Bank vertieft ihre Zusammenarbeit mit DWS, dem Vermögensverwalter, den sie 2018 ausgegliedert hat. Die Bank wird künftig stärker auf die Investmentplattform von DWS setzen, um ihr Angebot im Bereich Discretionary Portfolio Management (DPM) auszubauen. Gemeinsam streben sie an, das verwaltete Vermögen im DPM-Bereich innerhalb der nächsten drei Jahre zu verdoppeln.
DWS entstand ursprünglich als Tochtergesellschaft der Deutschen Bank und wurde 2018 eigenständig an die Börse gebracht. Die Bank hält jedoch weiterhin rund 80 Prozent der Anteile und behält damit entscheidenden Einfluss auf strategische Weichenstellungen wie die Vermögensallokation und Portfoliogestaltung. Trotz der Ausgliederung sind die beiden Unternehmen enger zusammengewachsen – insbesondere bei der Betreuung vermögender Kunden.
Mittlerweile verwaltet DWS ein Vermögen von etwa 1,085 Billionen Euro und zählt damit zu den führenden Asset-Managern Europas. Die starke Performance hat die Deutsche Bank veranlasst, ihre mittelfristigen Ziele anzuheben, darunter ein jährliches Ergebniswachstum von 10 bis 15 Prozent bis 2028. Die Partnerschaft verbindet die kundenorientierte Beratung der Bank mit der skalierbaren Infrastruktur von DWS – ohne dass sich für Anleger etwas an der Verwaltung ihrer Vermögenswerte ändert.
Die Zusammenarbeit hat bereits einige der für 2025 gesetzten Ziele übertroffen. Die Deutsche Bank sieht in DWS eine zentrale Einnahmequelle, vor allem für Privat- und institutionelle Investoren. Durch die Nutzung der DWS-Systeme will die Bank das Wachstum im DPM-Geschäft in den kommenden drei Jahren beschleunigen.
Die gestärkte Partnerschaft festigt die Rolle von DWS als Kernbestandteil des Investmentgeschäfts der Deutschen Bank. Für Kunden ergeben sich keine Änderungen bei der Kontostruktur, doch die Bank rechnet mit einem rascheren Anstieg der verwalteten Vermögen. Im Fokus bleibt die Kombination aus Beratungskompetenz und den Investmentfähigkeiten von DWS.
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