Hanau feiert den Tag der Demokratiegeschichte mit Ausstellungen und lebendiger Vergangenheit
Hanau feiert den Tag der Demokratiegeschichte mit Ausstellungen und lebendiger Vergangenheit
Hanau beteiligt sich am bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte mit vielfältigem Programm
Am 18. März nimmt Hanau mit einer Reihe von Veranstaltungen am bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte teil. Das Programm der Stadt umfasst Ausstellungen, Aufführungen und Führungen, die sich mit der demokratischen Vergangenheit Deutschlands auseinandersetzen. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der damit zentrale Momente im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung des Landes in den Fokus rückt.
Den Auftakt bildete bereits am 4. März um 17 Uhr ein Vortrag von Katja Straub im Historischen Museum Hanau im Schloss Philippsruhe. Unter dem Titel "Wir, das Grundgesetz!" stellte sie die Grundlagen der modernen deutschen Demokratie vor.
Am 17. März um 19 Uhr bringt der Schauspieler Tino Leo in den Wilhelmsbader Arkaden das Stück "Einigkeit und Recht und Freiheit – Die Revolution von 1848/49" auf die Bühne. Die Aufführung beleuchtet die Ideale und Umbrüche der Märzrevolution, einem Wendepunkt der deutschen Demokratiebewegung.
Die Hauptveranstaltungen finden am 18. März statt: Besucher können an einer Führung zu Hanaus demokratischen Orten teilnehmen oder die Filmvorführung "Hanau in Farbe 1948" besuchen, die Einblicke in die Nachkriegsgeschichte der Stadt gibt. Vom 18. bis 20. März lädt das Historische Museum zudem zu einem Planspiel ein, bei dem die Teilnehmer die Herausforderungen der Revolution von 1848 hautnah erleben können.
Im Mittelpunkt der Hanauer Aktivitäten steht die Ausstellung "Eure Orte der Demokratiegeschichte". Auf fünf Plätzen der Stadt informieren 15 große Tafeln über Themen wie Wahlen, Gleichberechtigung und politische Zivilgesellschaft. Die Schau verbindet lokale Geschichten mit übergreifenden Meilensteinen der Demokratie – darunter die Mainzer Republik von 1793, Deutschlands erste Republik, die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit einführte. Das Datum 18. März knüpft an dieses frühe Experiment der Selbstverwaltung an und erinnert zugleich an die Barrikadenkämpfe von 1848, die eine gemeinsame deutsche demokratische Tradition prägen.
Veranstalter des Tags der Demokratiegeschichte sind die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und die Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky bezeichnete die Initiative als "ein starkes Zeichen für die Demokratie und eine aktive Erinnerungskultur".
Das Hanauer Programm läuft vom 4. bis 20. März und verbindet Bildung mit öffentlicher Teilhabe. Die Veranstaltungen sollen das Verständnis für die demokratischen Wurzeln Deutschlands vertiefen und gleichzeitig zur Mitgestaltung des heutigen Gemeinwesens anregen. Mit Ausstellungen, Aufführungen und interaktiven Formaten bietet die Stadt vielfältige Möglichkeiten, die Vergangenheit zu erkunden und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu reflektieren.
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