Wie das Haus Hessen sein Erbe zwischen Kultur und Kommerz bewahrt
Eine Familie, Zwei Stifter - Wie das Haus Hessen sein Erbe zwischen Kultur und Kommerz bewahrt
Das Haus Hessen – eine historische Adelsdynastie – verwaltet seit über einem Jahrhundert sein kulturelles und kommerzielles Erbe über zwei eigenständige Stiftungen. Eines der bekanntesten Anwesen der Familie, das Grand Hotel Hessischer Hof, wurde 2022 an die Investorengruppe Peakside verkauft. Die Wurzeln des Hauses reichen bis in die deutschen Fürstentümer zurück, mit Verbindungen zu europäischen Monarchien, darunter Königin Victoria und Italiens letzter König.
Die Hessische Hausstiftung wurde 1928 nach dem Ersten Weltkrieg gegründet. Damals war das Haus Hessen verpflichtet, seine Schlösser, Parks und Kunstsammlungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu den wichtigsten Immobilien zählen Schloss Fasanerie bei Fulda, Schloss Friedrichshof in Kronberg sowie das Mausoleum auf der Rosenhöhe in Darmstadt. Die Stiftung verwaltet zudem Liegenschaften in Eichenzell, Hanau und Kronberg.
2012 entstand die Kulturstiftung des Hauses Hessen, um den künstlerischen und kulturellen Besitz der Familie zu verwalten. Diese Aufteilung erfolgte auch aus erbschaftssteuerlichen Gründen. Die Hausstiftung kümmerte sich weiterhin um wirtschaftliche Unterfangen wie ein Weingut, ein Gestüt und zwei Hotels, die alle unter der Marke Prinz von Hessen firmieren.
An der Spitze der Dynastie steht derzeit Donatus, Landgraf von Hessen. Seine Abstammung lässt sich auf den letzten König Italiens und Königin Victoria zurückführen – ein Beleg für die europäische Verankerung der Familie. Der Verkauf des Grand Hotel Hessischer Hof 2022 markierte eine Neuausrichtung in der Vermögensstrategie der Stiftungen.
Heute agiert das Haus Hessen über beide Stiftungen und balanciert zwischen Kulturerhalt und wirtschaftlichen Interessen. Seine Besitzungen bleiben der Öffentlichkeit zugänglich, während Transaktionen wie der Hotelverkauf auf laufende finanzielle Anpassungen hindeuten. Durch seine historischen Verbindungen und die aktuelle Führung sichert sich die Familie weiterhin Einfluss auf die deutsche Kulturlandschaft.
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