Delkenheimer Schule wächst nachhaltig: 6,5 Millionen für moderne Lernwelten
Delkenheimer Schule wächst nachhaltig: 6,5 Millionen für moderne Lernwelten
Die Karl-Gärtner-Schule in Delkenheim steht vor einer umfassenden Erweiterung, um dem steigenden Bedarf an Kindern gerecht zu werden. Der Wiesbadener Stadtrat hat Investitionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro bewilligt, wobei bis zu 70 Prozent der Kosten durch Bundeszuschüsse gedeckt werden könnten. Ziel des Projekts ist es, die Schule zu modernisieren und gleichzeitig ihre natürliche Umgebung zu bewahren.
Das heutige "Schusterzeilen"-Layout weicht einem offenen Design, das der Schule ein frisches und großzügiges Ambiente verleiht. Zwei zusätzliche Stockwerke entstehen, in denen Platz für vier Parallelklassen in pädagogischen Clustern geschaffen wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Schule ein 3,5-Zügler-System unterstützen und je nach Klassengröße von 24 bis 30 Schülerinnen und Schülern zwischen 84 und 105 Kinder aufnehmen können.
Nachhaltigkeit steht bei der Erweiterung im Mittelpunkt: Der Neubau wird überwiegend in Holzbauweise errichtet, begrünte Dächer erhalten und Photovoltaikanlagen für erneuerbare Energien installiert. Wärmepumpen sorgen für eine effiziente Beheizung. Zudem bleibt die bestehende Landschaft erhalten – alte Bäume bleiben stehen, der Weg entlang des Wickerbachs wird beibehalten, und der natürliche Charakter des Geländes bleibt gewahrt.
Die Aufwertung ermöglicht zudem eine ganztägige Betreuung und bietet Familien sowie Schülerinnen und Schülern mehr Planungssicherheit. Die Stadt sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Bildungsgerechtigkeit in Wiesbaden weiter zu verbessern.
Die erweiterte Karl-Gärtner-Schule wird moderne Räumlichkeiten für mehr Kinder bieten und dabei ihre ökologische Bilanz gering halten. Beim Bau werden umweltfreundliche Materialien und Energielösungen priorisiert. Nach Fertigstellung wird die Schule der Delkenheimer Gemeinschaft als langfristige Ressource dienen.
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