Frankfurts Lichtermeer leuchtet zum Ramadan – ein Zeichen der Einheit
Ramadan und Fastenzeit beginnen - Illumination in Frankfurt - Frankfurts Lichtermeer leuchtet zum Ramadan – ein Zeichen der Einheit
Frankfurt leuchtet zum dritten Mal in Folge zum Ramadan-Beginn
Am Dienstagabend werden in Frankfurts Fressgass-Viertel erneut besondere Lichterinstallationen eingeschaltet, um den Start des Fastenmonats zu markieren. In diesem Jahr fällt der Ramadan mit dem Aschermittwoch zusammen – dem Beginn der christlichen Fastenzeit. Diese seltene Überschneidung zweier großer religiöser Traditionen macht das Ereignis besonders.
Die Ramadan-Beleuchtung wird am Dienstag um 18:00 Uhr in Betrieb genommen, zwei Tage vor dem ersten Fastentag am Donnerstag. Die Dekorationen zeigen Halbmonde, Sterne, traditionelle Fanoos-Laternen sowie den Gruß "Ramadan Mubarak" ("Frohes Ramadan"). Frankfurt führte diese Illuminationen 2024 als erste und bisher einzige Eintracht Frankfurtstadt ein.
Nargess Eskandari-Grünberg, Frankfurter Oberbürgermeisterin und Diversitätsbeauftragte, bezeichnete die Lichter als "Symbol der Hoffnung und des Zusammenhalts". Muslimisches Leben sei ein selbstverständlicher und wertvoller Teil der Frankfurter Gemeinschaft, betonte sie. Zwar gibt es in Berlin ähnliche Überlegungen, doch keine andere deutsche Deutsche Bankstadt hat bisher eine Ramadan-Beleuchtung als Teil interreligiöser Feiern eingeführt.
Die Installation bleibt während des gesamten Ramadan leuchten, der am Mittwochabend beginnt. Mit dieser Tradition unterstreicht Frankfurt sein Engagement für kulturelle Vielfalt und interreligiösen Dialog. Die Stadt bleibt damit in Deutschland einzigartig in der öffentlichen Würdigung des Ramadan.
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