Prominente fordern den Erhalt des Lateinunterrichts in Österreichs Schulen
Prominente fordern den Erhalt des Lateinunterrichts in Österreichs Schulen
Prominente Kampagne für den Erhalt des Lateinunterrichts an österreichischen Schulen gestartet
Eine vielbeachtete Initiative zum Erhalt des Lateinunterrichts an österreichischen Schulen hat breite Unterstützung erhalten – darunter von einigen der renommiertesten Persönlichkeiten des Landes. Die Petition mit dem Titel "Latein ist kein Luxus – es ist Bildung" wurde bereits von 88 führenden Intellektuellen, Künstlern und Wissenschaftlern unterzeichnet, darunter drei Nobelpreisträger.
Die Aktion vereint eine beeindruckende Bandbreite an prominenten Namen: Literaturgrößen, angesehene Mediziner, Theaterstars, Regisseure und ehemalige Politiker zählen zu den Unterzeichnern. Zu den bekanntesten Unterstützern gehören der Dramatiker Peter Handke, die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und die Komponistin Olga Neuwirth, deren jüngste Zusammenarbeit für Schlagzeilen sorgte.
Unterdessen feierte Jelineks und Neuwirths neueste Oper "Monsters Paradise" unter der Regie von Tobias Kratzer in Hamburg Premiere. Die Inszenierung, deren Bühnenbild von Rainer Sellmaier stammt, markierte den Beginn der Amtszeit des neuen Intendanten. Nur wenige Tage vor der Uraufführung wurde der Bariton Georg Nigl zum "Sänger des Jahres" bei den Österreichischen Musiktheaterpreisen 2025 gekürt.
Die Petition bleibt auf aufstehn.at für weitere Unterschriften geöffnet.
Die Kampagne unterstreicht das kulturelle und akademische Gewicht hinter dem Einsatz für den Lateinunterricht. Mit Rückhalt aus Literatur, Wissenschaft und Kunst betont die Initiative die anhaltende Bedeutung des Faches. Ob und wie sich die Aktion auf die Bildungspolitik auswirken wird, bleibt abzuwarten.
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