Kanzlei Voigt klärt mit KI-Musik über Unfallrechte auf – und spendet dabei
Kanzlei Voigt klärt mit KI-Musik über Unfallrechte auf – und spendet dabei
Kanzlei setzt auf KI-generierte Musik, um Autofahrer über ihre Rechte aufzuklären
Die deutsche Kanzlei Voigt geht einen ungewöhnlichen Weg, um das Rechtsbewusstsein unter Autofahrern zu stärken: Im Rahmen der Kampagne "Voigt regelt" erklärt eine fiktive Band in KI-erzeugten Songs, welche Ansprüche Betroffene bei unverschuldeten Verkehrsunfällen haben. Die kreative Aktion richtet sich gleichermaßen an Fuhrparkverantwortliche und Privatfahrer.
Hintergrund ist ein weitverbreitetes Problem: Viele Fuhrparkmanager verfügen kaum über Fachwissen im Verkehrsrecht. Fehlende Rechtskenntnisse können Unternehmen teuer zu stehen kommen – etwa bei der Abwicklung von Unfallschäden. Studien zufolge erhalten unvertretene Unfallopfer von gegnerischen Versicherungen bis zu 15 bis 20 Prozent weniger Entschädigung.
Doch "Voigt regelt" geht über klassische Rechtsberatung hinaus. Herzstück der Kampagne ist eine fiktive Band, die mit KI-komponierten Liedern juristische Inhalte unterhaltsam vermittelt. Die Erlöse aus dem Verkauf von Merchandising-Artikeln fließen in die ETL Stiftung Kinderträume.
Während in Europa die Debatte um KI-Musik weitergeht, gibt es zwischen 2024 und 2026 keine dokumentierten Auswirkungen auf Gebühren oder Lizenzen. Voigt nutzt die Technologie stattdessen für strategische Kommunikation – und zwar außerhalb der Musikbranche.
Ziel der Aktion ist es, Wissenslücken bei Fahrern und Fuhrparkbetreibern zu schließen. Durch die Verbindung von Rechtsberatung mit kreativer Ansprache will die Kanzlei finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen verringern. Gleichzeitig kommt ein Teil der Einnahmen aus dem Merchandising einer Kinderhilfsorganisation zugute.
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