Merz warnt vor Russlands Krieg und startet heißen Wahlkampf in Hessen
Merz: 'Diplomatie mit Russland derzeit hoffnungslos' - Merz warnt vor Russlands Krieg und startet heißen Wahlkampf in Hessen
Die deutsche Bundesregierung hat den vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine mit einer deutlichen Warnung begangen. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete den Krieg als direkte Bedrohung für die Sicherheit Europas und betonte, dass das Schicksal der Ukraine über die Zukunft des Kontinents entscheide. Berlin bekräftigte die Fortsetzung der militärischen und finanziellen Unterstützung, schloss Verhandlungen mit Moskau jedoch vorerst aus.
Gleichzeitig startete Merz gemeinsam mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein die heiße Phase des Wahlkampfs vor den Kommunalwahlen im Land am 17. März.
Am 24. Februar 2026 unterstrich die Bundesregierung erneut ihre Haltung zum russischen Krieg gegen die Ukraine. Merz nannte den Konflikt einen brutalen Angriff auf die europäische Friedensordnung und erklärte, dass ein dauerhafter Frieden nur mit einer freien und souveränen Ukraine möglich sei, die sich selbst verteidigen könne. Seit 2022 hat Deutschland militärische Hilfen in Höhe von 55 Milliarden Euro sowie zivile Unterstützung von 39 Milliarden Euro bereitgestellt. Zudem treibt die Regierung strengere Sanktionen und stärkere Sicherheitsgarantien voran – darunter moderne Luftabwehrsysteme und eine vertiefte militärische Ausbildungszusammenarbeit.
Merz wies Forderungen nach einer Wiederaufnahme der Diplomatie mit Russland zurück. Er argumentierte, Moskau habe auf diplomatische Initiativen stets mit weiterer Aggression reagiert, was Verhandlungen unter den aktuellen Bedingungen unmöglich mache. Ein Waffenstillstand müsse Vorbedingung für jegliche Gespräche sein.
Noch in derselben Woche richtete der Kanzler seinen Fokus auf die Innenpolitik. Gemeinsam mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein eröffnete er die letzte Phase des Wahlkampfs für die Kommunalwahlen im Land. Rund 4,7 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, am 17. März über lokale und Kreisvertretungen abzustimmen.
Deutschlands Position zur Ukraine bleibt unverändert: Keine Gespräche mit Russland ohne Waffenstillstand, aber anhaltende Unterstützung für die Verteidigung Kiews. Die jüngsten Regierungsäußerungen verknüpfen das Überleben der Ukraine mit der europäischen Sicherheit insgesamt – während Sanktionen und Militärhilfen weiterlaufen.
In Hessen geht der Wahlkampf in die entscheidende Phase, bevor die Wähler in weniger als zwei Wochen über die lokale Führung entscheiden.
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