Mainzer Fastnacht 2025: Erste Frau als Protokollführerin macht Geschichte
Frauen-Debüt bei "Mainz bleibt Mainz" - Mainzer Fastnacht 2025: Erste Frau als Protokollführerin macht Geschichte
Die Mainzer Fastnachtsrevue 2025 hat Geschichte geschrieben, indem sie erstmals in fast zwei Jahrhunderten eine Frau zur Protokollführerin berufen hat. Christina Grom stand beim Mainz bleibt Mainz-Faschingsdienstag im Mittelpunkt und präsentierte dem voll besetzten Saal scharfe satirische Spitzen. Die traditionsreiche Veranstaltung begrüßte zudem bekannte Gesichter zurück auf der Bühne und bewahrte dabei ihren klassischen Geist.
Groms Debüt als erste Frau in dieser Rolle seit nahezu 200 Jahren markierte einen bedeutenden Wandel für das Event. Ihr Auftritt umfasste bissige Witze, die sich gegen prominente Persönlichkeiten richteten – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der ehemalige US-Präsident Donald Trump. Ein besonders bemerkenswerter Spruch schlug vor, der Himmel solle die Gutenberg-Bibel nutzen, um Trumps "aufgeblähten Kopf" zu "entlüften".
Trotz neuer Elemente blieb die Revue ihren Wurzeln treu. Der Fastnachtsliebling Ernst Lustig kehrte auf die Bühne zurück, während Moderator Andreas Schmitt für den traditionellen Ton der Show sorgte. Die Veranstalter betonten, dass zwar Innovationen eingeführt wurden, der Kern der Feierlichkeiten jedoch unverändert blieb.
Öffentliche Reaktionen von Merz, Söder oder Trump auf Groms satirische Angriffe sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Auch liegen keine bestätigten Stellungnahmen dieser Politiker zum Event vor.
Die Ausgabe 2025 von Mainz bleibt Mainz verband Tradition mit Moderne – geprägt durch Groms bahnbrechende Rolle. Zu ihren satirischen Zielen zählten einige der weltweit bekanntesten politischen Persönlichkeiten. Die anhaltende Beliebtheit der Veranstaltung zeigt, wie sie sich weiterentwickeln kann, ohne ihre langjährigen Bräuche zu verraten.
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