Verfassungsbeschwerde gegen Sitzverteilung bei der Bundestagswahl 2025 geplant
CSU-Politiker Ullrich verklagt in Karlsruhe gegen Wahlrecht - Verfassungsbeschwerde gegen Sitzverteilung bei der Bundestagswahl 2025 geplant
Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 könnten vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten werden
Eine Gruppe direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter, darunter der ehemalige CSU-Politiker Volker Ullrich, plant eine Verfassungsbeschwerde gegen die umstrittene Sitzverteilung im reformierten Wahlsystem.
Die Änderungen, die die Ampelkoalition 2023 auf den Weg brachte, haben bereits 23 direkt gewählte Kandidaten den Einzug in den Bundestag verwehrt – aufgrund neuer Regeln bei der Stimmenauszählung.
Die Wahlrechtsreform, die in der 20. Legislaturperiode (2021–2025) beschlossen wurde, führte das Prinzip der Zweitstimmendeckung ein: Danach erhalten Wahlkreisgewinner nur dann ein Mandat, wenn der Zweitstimmenanteil ihrer Partei in ihrem Bundesland ihren Direktgewinn abdeckt. Dadurch entfielen Überhang- und Ausgleichsmandate, der Bundestag wurde auf 630 Sitze begrenzt – doch die Zusammensetzung veränderte sich.
Bei der Wahl 2025 verloren 23 Wahlkreisgewinner – darunter Ullrich – ihre Sitze, weil ihre Parteien nicht genug Zweitstimmen für die Absicherung der Direktmandate erhielten. Betroffen sind Abgeordnete verschiedener Parteien: 15 von der CDU, vier von der AfD, drei von der CSU und einer von der SPD. Die Ausschlüsse verteilen sich auf mehrere Bundesländer: Sechs Fälle in Baden-Württemberg, fünf in Hessen sowie je drei in Bayern und Rheinland-Pfalz. In sieben weiteren Ländern verlor jeweils ein Direktkandidat seinen Sitz.
Ullrich, der bereits Bundestagsabgeordneter war, bestätigte, dass er die Reform anfechten wolle. Er bezeichnete die Frage als grundlegend für die demokratische Repräsentation, räumte aber ein, dass eine Rücknahme der Neuregelung schwierig sei. Die geplante Klage folgt auf die Ablehnung einer Petition zur Überprüfung der Wahlrechtsänderungen durch den Bundestag.
Sollte die Verfassungsbeschwerde zugelassen werden, müsste das Gericht prüfen, ob die Reform von 2023 gegen den Grundsatz der Wahlgleichheit verstößt. Die Entscheidung könnte darüber entscheiden, ob die 23 ausgeschlossen Kandidaten – aus verschiedenen Parteien und Bundesländern – nachträglich ihre Mandate erhalten oder ob die verkleinerte Sitzzahl des Bundestags Bestand hat.
Der Fall könnte zudem Präzedenzwirkung für künftige Wahlrechtsreformen in Deutschland entfalten.
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