Offenbach ehrt drei Ausnahmetalente für ihr lebenslanges Engagement

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Ein Collage-Bild mit verschiedenen Frauen in unterschiedlichen Kostümen, jede mit begleitendem Text und Dollar-Beträgen.

Offenbach ehrt drei Ausnahmetalente für ihr lebenslanges Engagement

Drei engagierte Ehrenamtliche aus Offenbach sind für ihr langjähriges Wirken in der Gemeinschaft ausgezeichnet worden. Gertrud Helduser, Markus Lanz und Angelika Stoltze erhielten Würdigungen für ihr Engagement in der Sozialarbeit, der Musikförderung und der Interessenvertretung. Ihre Arbeit hat lokale Einrichtungen geprägt und die Bevölkerung über viele Jahre hinweg unterstützt.

Besonders hervorzuheben ist Gertrud Helduser, die sich seit Jahrzehnten in der Politik und sozialen Fürsorge engagiert. Kürzlich wurde ihr der Ehrenbrief des Landes Hessen für ihr langjähriges Engagement zugunsten der Offenbacher Senioren und sozialen Initiativen verliehen.

Gertrud Heldusers beruflicher Werdegang begann im Bildungsbereich. Als ausgebildete Sozialpädagogin arbeitete sie in Offenbacher Schulen, bevor sie 1988 in den Stadtrat einzog. 23 Jahre lang wirkte sie in Ausschüssen für Soziales, Jugendhilfe und Sozialpolitik mit.

Ihr Einfluss reichte weit über den Rat hinaus: Sie war maßgeblich an der Erarbeitung des Offenbacher Seniorenplans beteiligt und Mitgründerin des Seniorenbeirats. Zudem prägte sie über 28 Jahre lang als Vorstandsmitglied die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und sicherte deren finanzielle Stabilität. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Stadtrat 2011 blieb sie ehrenamtlich aktiv. Heute berät sie die Alzheimer Gesellschaft Offenbach, unterstützt den Seniorenbeirat und engagiert sich im Verein Lebenswert.

Markus Lanz hat ebenfalls bleibende Spuren im kulturellen Leben der Stadt hinterlassen. Seit 2010 leitet er als Vorsitzender den Eintracht Offenbach Musikverein und führte die Vereinigung durch Herausforderungen wie die COVID-19-Pandemie. Unter seiner Führung feierte der Verein sein 125-jähriges Jubiläum und wurde zu einem festen Bestandteil der Stadtfeste. Für seine Verdienste in der Organisation von Auftritten und der finanziellen Führung erhielt er Anerkennung, da er die öffentliche Präsenz des Vereins stärkte.

Angelika Stoltze, über deren Wirken weniger dokumentiert ist, wurde für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement geehrt. Öffentliche Aufzeichnungen heben ihre Beiträge zum Sozialverband VdK und ihr Einsatz für Frauenrechte hervor. Zwar sind Details zu ihrem vollständigen Werdegang begrenzt, doch ihre langjährige Hingabe hat zweifellos Wirkung gezeigt.

Die Ehrungen spiegeln jahrelanges Engagement wider, das das soziale und kulturelle Gefüge Offenbachs gestärkt hat. Gertrud Heldusers Arbeit in der Seniorenfürsorge und Sozialpolitik wirkt durch ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten weiter. Markus Lanz' Führung hat dem Musikverein einen festen Platz im Stadtleben gesichert. Angelika Stoltzes Einsatz bleibt eine konstante Kraft für lokale Rechte. Ihre Beiträge bieten weiterhin Unterstützung für Bewohner und Einrichtungen in der gesamten Region.

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