Notfallteams im Landkreis Offenbach üben nach Corona-Pause den Ernstfall

Notfallteams im Landkreis Offenbach üben nach Corona-Pause den Ernstfall
Notfallteams im Landkreis Offenbach nehmen nach dreijähriger Coronapause wieder Präsenzübungen auf
Die Einsatzkräfte im Landkreis Offenbach haben nach einer dreijährigen Unterbrechung aufgrund der Coronapandemie wieder praktische Großübungen durchgeführt. Bei den Übungen, die in drei Abschnitten im Oktober und November stattfanden, wurde die Fähigkeit des Teams getestet, eine schwerwiegende Krise zu bewältigen – konkret einen flächendeckenden und langandauernden Stromausfall, der fast alle Gemeinden des Landkreises betraf.
Das neu formierte Notfallteam sah sich dabei mit einem anspruchsvollen Szenario konfrontiert: Ein Blackout in zwölf der dreizehn Gemeinden Offenbachs. Hinzu kamen überflutete Straßen, blockierte Verkehrswege und eine zunehmende Panik in der Bevölkerung. Die Teilnehmer mussten Evakuierungen aus kritischen Einrichtungen wie Seniorenheimen koordinieren, während gleichzeitig Kommunikation und Ressourcen knapp waren.
An der abschließenden Übung nahmen rund 40 Teammitglieder und Kreisbedienstete, 45 Soldaten der Bundeswehr sowie sechs Freiwillige der Johanniter-Unfall-Hilfe teil. Landrat Oliver Quilling und Brigadegeneral Bernd Stöckmann besuchten am letzten Tag das Einsatz- und Gesundheitszentrum in Dietzenbach, um die Abläufe vor Ort zu verfolgen. Neben dem Katastrophenschutzteam des Landkreises und der Bundeswehr waren auch örtliche Feuerwehrverbände, die Polizei, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk (THW) sowie Hilfsorganisationen wie die Malteser in die Übungen eingebunden. Das Szenario, das in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr entwickelt wurde, diente der Überprüfung der Einsatzbereitschaft und der Identifizierung von Schwachstellen. Alle Beteiligten zeigten große Motivation und Teamgeist, erreichten die Trainingsziele und deckten zugleich Verbesserungspotenziale für das Jahr 2024 auf. Die Verantwortlichen bewerteten die Übungen als gelungenen Auftakt für das neue Team und als vorbildhaftes Beispiel für die zivil-militärische Zusammenarbeit. Die Übungen gaben einen klaren Einblick in die aktuellen Stärken und die notwendigen Schritte, um künftige Einsätze weiter zu optimieren.
Das Notfallteam des Landkreises Offenbach hat damit seine erste große Bewährungsprobe seit der Pandemie bestanden. Die Übungen bestätigten die Fähigkeit der Gruppe, unter Druck zusammenzuarbeiten, zeigten aber auch zentrale Entwicklungsfelder auf. Die Pläne für 2024 werden auf diesen Erkenntnissen aufbauen, um die Krisenvorsorge des Landkreises weiter zu stärken.

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