Hamburger SV unterliegt SC Freiburg nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen

Admin User
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Eine Gruppe von Spielern in Trikots und Helmen steht auf einem Feld, mit Zuschauern im Hintergrund, die auf Stühlen sitzen.

Schiedsrichter Frustration und weitere Rote Karte: HSV beschwert sich - Hamburger SV unterliegt SC Freiburg nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen

Hamburger SV verliert gegen SC Freiburg mit 1:2 – Trainer Polzin kritisiert Schiedsrichterentscheidungen

Am 10. Januar 2026 verlor der Hamburger SV mit 1:2 gegen den SC Freiburg, obwohl die Hanseaten zunächst in Führung gingen. Die Niederlage verlängerte ihre Siegesserie auswärts seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga. Trainer Merlin Polzin übte im Nachhinein scharfe Kritik an den Entscheidungen des Schiedsrichters, die seiner Meinung nach maßgeblich zum Ergebnis beigetragen hätten.

Die Partie im Hamburger Volksparkstadion begann vielversprechend für die Gastgeber: Nach einem frühen Führungstor kämpfte sich Freiburg jedoch zurück und sicherte sich am Ende den 2:1-Sieg. Die umstrittene Begegnung wurde von Schiedsrichter Timo Gerach aus Landau geleitet.

Besonders verärgert zeigte sich Polzin über die Vorgeschichte zum zweiten Freiburger Tor. Er bestand darauf, dass hier ein klares Foul hätte gepfiffen werden müssen. Die Lage spitzte sich weiter zu, als Hamburgs Daniel Elfadli die zweite Gelbe Karte sah – bereits die sechste Platzverweis der Saison für das Team. Trotz aller Bemühungen vermochte es der HSV nicht, die frühe Führung zu verteidigen. Die Niederlage bedeutet, dass die Hamburger weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg seit dem Aufstieg in die erste Liga warten.

Die Pleite erhöht den Druck auf den HSV, der in Auswärtsspielen weiterhin mit Schwierigkeiten kämpft. Mit bereits sechs Roten Karten in dieser Saison bleibt die Disziplin ein Sorgenkind. Die nächste Aufgabe wird sein, die auswärtse Siegflaute in den kommenden Spielen endlich zu beenden.