17 June 2026, 19:43

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder berechtigte Entscheidung?

Vor der Veröffentlichung verboten: Deutschland lehnt Krimi-Film über Migranten ab

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder berechtigte Entscheidung?

Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten

Der neue Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte dem Werk eine Altersfreigabe, was eine Verbreitung über die gängigen Kanäle unmöglich macht.

In dem Film spielt Armie Hammer die Rolle des Sanders, eines Mannes, der zum Selbstjustizler wird und Verbrecher jagt. Boll behauptet, das Verbot sei politisch motiviert und stehe im Zusammenhang mit der Darstellung junger Migranten, die in dem Film gewalttätige Straftaten begehen. Er argumentiert, diese Schilderung spiegle reale Statistiken wider, da Ausländer in der Kriminalitätsstatistik zu Gewaltverbrechen überproportional vertreten seien.

Boll betont, die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante entsprächen denen etablierter Action-Reihen, die in Deutschland längst gezeigt würden. Zudem sieht er in der Entscheidung einen Versuch, abweichende Meinungen zu Migration zu marginalisieren, die dem vorherrschenden Narrativ widersprechen. Die Handlung des Films basiert auf realen Kriminalfällen und thematisiert übergeordnete Sicherheitsfragen in Europa.

Ohne FSK-Freigabe kann der Streifen nicht über die üblichen Plattformen ein breites Publikum erreichen. Boll hält das Verbot für einen Versuch, eine Perspektive zum Schweigen zu bringen, die er als realitätsnah ansieht. Die Kontroverse wirft einmal mehr Fragen nach Meinungsfreiheit und Medienregulierung in Deutschland auf.

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