26 March 2026, 12:08

Stuttgarter Apotheke setzt als Erste auf Scanacs für digitale Papierrezept-Abrechnung

Apothekenfront mit einem "Generika Apotheke"-Schild, umgeben von Geböuden, Versorgungsmasten, Kabeln, Werbetafeln, Pflanzen, Fahrzeugen und einem klaren Himmel.

Stuttgarter Apotheke setzt als Erste auf Scanacs für digitale Papierrezept-Abrechnung

Apotheke in Stuttgart nutzt als erste die Scanacs-Plattform für die Abrechnung von Papierrezepten mit der AOK Baden-Württemberg

Eine Apotheke in Stuttgart hat als erste Papierrezepte über die Scanacs-Plattform mit der AOK Baden-Württemberg abgerechnet. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur Standardisierung der Apothekenabrechnung im Rahmen des Arzneimittelversorgungsvertrags (AVV) der Region dar. Das System soll die Rechnungsstellung für elektronische und Papierrezepte vereinfachen – ohne zusätzlichen Aufwand für das Personal.

Das neue Verfahren ermöglicht es Apotheken, hochpreisige Papierrezepte zügig abzuwickeln. Bereits im Januar rechnete eine Stuttgarter Apotheke Forderungen in Höhe von 80.000 Euro ab, darunter ein einzelnes Rezept über 40.000 Euro. Scanacs-Geschäftsführer Frank Böhme bezeichnete dies als Meilenstein für die Plattform.

Laut AVV müssen Apotheken ein einheitliches Abrechnungsverfahren anwenden. Sie können zwischen Eigenabrechnung oder der Nutzung einer Clearingstelle wählen – entscheiden sie sich für Letztere, müssen jedoch alle Abrechnungen ausschließlich darüber laufen. Scanacs hat diese Vorgabe genutzt, um ein System zu entwickeln, das elektronische und papierbasierte Abrechnungen innerhalb desselben Monats kombiniert.

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Das Unternehmen plant, den Prozess vor Ende der AVV-Übergangsphase weiter zu optimieren. Zusätzliche Scanner in den Apotheken sind nicht vorgesehen; stattdessen werden die Abrechnungsdaten automatisch in die bestehenden Systeme integriert. Weitere Apotheken zeigen Interesse – angezogen von der Entlastung bei der Arbeitsbelastung und der flexiblen Abrechnungshäufigkeit.

Die Scanacs-Plattform ermöglicht es Apotheken nun, sowohl Papier- als auch E-Rezepte über ein einziges System einzureichen. Erste Ergebnisse belegen, dass sie auch große Transaktionsvolumina effizient bewältigen kann. Während die Übergangsphase noch läuft, sind weitere Anpassungen zu erwarten, um das Verfahren zum Standard zu machen.

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