Schüler entwickeln App "Impact" für mehr politische Teilhabe und Transparenz
Emilia SchmittSchüler entwickeln App "Impact" für mehr politische Teilhabe und Transparenz
Eine Schülergruppe der Wigbert-Schule hat eine App entwickelt, um die politische Teilhabe zu stärken. Unter dem Namen „Impact“ soll die Plattform den Dialog zwischen Politikern und Bürgern einfacher und zugänglicher gestalten. Ihr Konzept überzeugte kürzlich einen hochrangigen Abgeordneten.
Michael Brand, CDU-Bundestagsabgeordneter, besuchte die Schule, um sich die Präsentation der Schüler anzuhören. Er zeigte sich vorsichtig unterstützend, lobte einzelne Funktionen, hinterfragte aber auch andere Aspekte. Der Politiker regte zudem an, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ könnte eine mögliche Finanzierung des Projekts übernehmen.
Die App basiert auf dem Prinzip der flüssigen Demokratie und verbindet direkte mit repräsentativen Elementen, sodass Nutzer auf verschiedene Weise Einfluss auf Entscheidungen nehmen können. Zu den Funktionen gehören Umfragen, Abstimmungstools, Diskussionsforen und Meinungsbilder – ergänzt durch spielerische Elemente, um die Beteiligung zu fördern.
Die Schüler schlagen zusätzliche Features vor, darunter verifizierte Informationen, Livestreams und parteiübergreifende Online-Treffen. Damit wollen sie mehr Transparenz in politischen Debatten schaffen. Ein Schüler betonte besonders, die App solle lokale Veranstaltungen bewerben und breitere gesellschaftliche Gruppen einbinden.
Die Präsentation wird nun an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr weitergeleitet. Nach dem Treffen zeigten sich die Organisatoren optimistisch, dass das Projekt auf politisches Interesse stoßen könnte.
Die „Impact“-App bietet Bürgern einen neuen Weg, sich politisch einzubringen. Mit ihrer Mischung aus demokratischen Werkzeugen und interaktiven Funktionen könnte sie die lokale Teilhabe verändern. Als nächster Schritt steht eine offizielle Prüfung durch Regierungsvertreter an.






