Schermsee bleibt stabil: Taucher bestätigen intaktes Ökosystem und klare Wasserqualität
Emilia SchmittSchermsee bleibt stabil: Taucher bestätigen intaktes Ökosystem und klare Wasserqualität
Tauchsportclub Obertshausen untersucht Schermsee – Ökosystem bleibt stabil
Der Tauchsportclub Obertshausen hat kürzlich seine jährliche Bestandsaufnahme des Schermsees durchgeführt. Die Erhebung fand am ersten Aprilsamstag statt, wobei Taucher die Wasserqualität und die Tierwelt unter die Lupe nahmen. Die Ergebnisse bestätigten, dass der See dank laufender Naturschutzmaßnahmen in gutem Zustand bleibt.
Starker Regen hatte den Wasserstand des Sees über den Durchschnitt steigen lassen. Dennoch blieb die Unterwassersicht mit drei bis vier Metern klar. Aufgrund der kühlen Witterung hatten sich Wasserpflanzen noch nicht vollständig entwickelt, weshalb diesmal keine Proben entnommen wurden.
Die Wasseranalysen zeigten, dass pH-Wert, Nitrat- und Phosphatgehalte den Werten der Vorjahre entsprachen. Die Ergebnisse deuten auf exzellente Bedingungen hin. Zudem beobachteten die Taucher frühen Froschlaich und zahlreiche Süßwassermuscheln – weitere Anzeichen für ein intaktes Ökosystem.
Die biologische Vielfalt am Schermsee nimmt dank Naturschutzprojekten stetig zu. Davon profitieren sowohl Vogelarten als auch kleine Säugetiere, während sich die bewachsenen Seebodenflächen ausdehnen. Federführend bei diesen Bemühungen ist der Angelverein Heusenstamm.
Nach der Erhebung lud der SFV Heusenstamm die Taucher des USCO zu einem gemeinsamen Essen ein. Die Veranstaltung würdigte die Zusammenarbeit und bot beiden Gruppen die Gelegenheit, künftige Pläne zu besprechen. Der Angelverein wird zudem am 18. Mai und 3. September zwei öffentliche Aktionen veranstalten, um das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und junge Mitglieder zu gewinnen.
Die aktuelle Bestandsaufnahme unterstreicht die positive Entwicklung des Ökosystems und die stabile Wasserqualität des Schermsees. Die Naturschutzarbeit trägt weiterhin zur Förderung von Tier- und Pflanzenwelt bei. Die kommenden öffentlichen Veranstaltungen sollen mehr Menschen – insbesondere Jugendliche – für den Schutz des Sees begeistern.






