PSA übernimmt Opel: Neuanfang mit neuem Führungsteam und ehrgeizigen Zielen
Maximilian KrausePSA übernimmt Opel: Neuanfang mit neuem Führungsteam und ehrgeizigen Zielen
Die PSA-Gruppe hat die Übernahme von Opel von General Motors abgeschlossen. Der Deal im Wert von rund 2,2 Milliarden Euro umfasst neben Opel auch die britische Schwestermarke Vauxhall. Beide Marken verzeichnen seit 1999 keine jährlichen operativen Gewinne mehr.
General Motors war seit 1929 Eigentümer von Opel. Mit dem Verkauf steigt die PSA-Gruppe nun zum zweitgrößten Automobilhersteller Europas nach Verkaufszahlen auf.
Mit dem vollzogenen Eigentümerwechsel stehen nun Führungswechsel an. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann verlässt das Unternehmen. PSA-Chef Carlos Tavares überträgt die Umstrukturierung von Opel an die deutsche Führungsebene.
Als neuer Vorstandsvorsitzender soll Michael Lohscheller die Wende einleiten. Philippe de Rovira übernimmt die Position des Finanzvorstands (CFO) und komplettiert damit die Geschäftsführung. Das Team strebt an, die Profitabilität wiederherzustellen – mit einer Zielmarge von 2 Prozent bis 2020 und 6 Prozent bis 2026.
Die Übernahme markiert einen Neuanfang für Opel unter dem Dach der PSA-Gruppe. Das Unternehmen konzentriert sich nun darauf, mit dem neu aufgestellten Führungsteam seine finanziellen Ziele zu erreichen. Der Erfolg der Restrukturierung wird über die Zukunft von Opel auf dem europäischen Markt entscheiden.






