Mord ohne Motiv: 56-Jähriger ersticht 86-Jährigen im Wiesbadener Schlosspark

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Ein Mann hält eine Waffe in der Hand und bedient ein Mobiltelefon im Vordergrund, mit einem Schuppen darüber und einem grasbewachsenen Bereich, Straße, Polen und Himmel im Hintergrund.

Mord ohne Motiv: 56-Jähriger ersticht 86-Jährigen im Wiesbadener Schlosspark

Ein 56-jähriger Mann, der als Kevin S. identifiziert wurde, steht wegen des brutalen Mordes an einem 86-jährigen Rentner im Wiesbadener Schlosspark vor Gericht. Die Tat ereignete sich im Mai 2025; die Staatsanwaltschaft bezeichnet sie als vorsätzlich begangen – allerdings ohne erkennbares Motiv.

Das Opfer, das mit einem Gehstock unterwegs war, wurde über 50-mal erstochen. Die Ermittler bestätigten, dass es sich um einen willkürlichen Angriff handelte – zwischen dem Angeklagten und dem alten Mann gab es keinerlei vorherige Verbindung.

Laut Ermittlungen hatte Kevin S. vor der Tat offenbar zwei weitere zufällige Personen als mögliche Opfer ins Auge gefasst. Bewaffnet mit einer neun Zentimeter langen Klinge verließ er seine Wohnung. Der Angriff ereignete sich am helllichten Tag und schockierte Zeugen in dem sonst so ruhigen Park.

Die Staatsanwaltschaft geht von einer geplanten Tat aus, auch wenn sich bis heute kein klares Motiv abzeichnet. Raub wurde als Beweggrund ausgeschlossen. Eine psychiatrische Untersuchung erklärte den Angeklagten später für voll schuldfähig. Der 86-Jährige erlag seinen schweren Stichverletzungen durch massiven Blutverlust. Der Rettungsdienst traf zwar schnell ein, konnte das Opfer aber nicht mehr retten.

Im Mittelpunkt des Prozesses stehen die Tatumstände und das Fehlen eines offensichtlichen Motivs. Kevin S. muss sich wegen schwerer Vorwürfe verantworten; die Anklage betont besonders die Vorsätzlichkeit der Tat. Der Fall hat eine Debatte über willkürliche Gewalt in öffentlichen Räumen ausgelöst.

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