Mehringplatz in Berlin: 7 Millionen Euro versunken – und nichts hat sich gebessert
Luisa LangeMehringplatz in Berlin: 7 Millionen Euro versunken – und nichts hat sich gebessert
Mehringplatz in Berlin: 7 Millionen Euro für Sanierung – doch die Probleme bleiben
Bis 2022 wurde der Mehringplatz in Berlin für über 7 Millionen Euro umfassend saniert. 2023 kam zudem eine eigens angestellte Kiezkümmerin hinzu, die sich um die Pflege des Areals kümmern sollte. Doch Anwohner:innen berichten, dass sich im Park kaum etwas zum Besseren gewandt hat.
Die Mittel für das Projekt stammten aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“. Trotz der Investitionen sind die sichtbaren Veränderungen jedoch gering geblieben.
Bei einer aktuellen Veranstaltung soll nun über die Zukunft des Platzes diskutiert werden. Die Moderation übernehmen Uwe Rada und Rainer Rutz, die Redakteure einer lokalen Website. Zu den Teilnehmenden zählt Markus Liske, Schriftsteller, Journalist und Anwohner des Mehringplatzes, der mitbegründet hat, was sich als „Revolutionärer Anwohnerrat“ bezeichnet.
Auch politische Stimmen kommen zu Wort: Sevim Aydın, wohnungspolitische Sprecherin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, wird anwesend sein. Ebenfalls dabei ist Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen. Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, bringt sich ebenfalls in die Debatte ein.
Ziel der Veranstaltung ist es, die anhaltenden Probleme rund um den Mehringplatz zu thematisieren. Trotz Sanierungsgeldern und der Einführung einer Kiezkümmerin bleibt der Zustand des Platzes umstritten. Anwohner:innen und Verantwortliche suchen weiterhin nach Lösungen für nachhaltige Verbesserungen.






