Harz-Retter schlagen Alarm: Immer mehr Bergsportler riskieren ihr Leben durch Leichtsinn

Admin User
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Autos auf einer Straße mit vier Menschen in der Nähe, Gebäude mit Fenstern im Hintergrund, Bäume und Warnwesten.

Immer mehr unterschätzen die Berge in Niedersachsen - Harz-Retter schlagen Alarm: Immer mehr Bergsportler riskieren ihr Leben durch Leichtsinn

Rettungskräfte im Harz kämpfen mit steigender Einsatzzahl – viele Bergsportler unterschätzen die Gefahren

Die Rettungsteams in der Harz-Region verzeichnen eine wachsende Zahl an Einsätzen, da immer mehr Menschen die Risiken im Gebirge verharmlosen. Die Bergwacht Harz, die unter anderem für Gebiete wie Sankt Andreasberg und Braunlage zuständig ist, meldet einen Anstieg an Notfällen, die auf mangelnde Vorbereitung und leichtsinniges Verhalten zurückzuführen sind. Allein im vergangenen Jahr musste der Dienst zu Hunderten von Einsätzen ausrücken – wenn auch ein milder Winter die Zahl der winter sportbedingten Rettungsaktionen leicht dämpfte.

Viele Unfälle entstehen durch Selbstüberschätzung und fehlende Planung. So musste etwa ein Mountainbiker mit bekannten Herz-Kreislauf-Problemen nach einer Tour wiederbelebt werden. Wie Rettungskräfte betonen, bereite das Training im Fitnessstudio Kletterer kaum auf die realen Bedingungen in der Winterberg-Region vor – Routen seien oft nicht markiert, und Sicherungen gebe es nicht.

Im Sommer dominieren Verletzungen von Mountainbikern die Einsatzstatistik, während im Winter spezielle Ausrüstung für steiles, vereistes Gelände erforderlich ist. Häufige Probleme sind unzureichendes Schuhwerk, leere Handyakkus und fehlende Ersatzstromquellen. Die Retter weisen darauf hin, dass schon kleine Details wie robuste Schuhe oder eine geladene Powerbank lebensrettend sein können.

Der Bergrettungsdienst Sankt Andreasberg rät zu gründlicher Vorbereitung vor jedem Ausflug. Auf der Checkliste stehen wetterfeste Kleidung, eine Taschenlampe, eine heruntergeladene Routenbeschreibung und ein Zeitpuffer für Verzögerungen. Zudem sollten Wanderer andere informieren, falls sich Pläne ändern, und bei ersten Anzeichen von Schwierigkeiten sofort Hilfe anfordern.

Der Anstieg der Rettungseinsätze unterstreicht die Notwendigkeit eines besseren Risikobewusstseins im Gebirge. Passende Ausrüstung und frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Notdiensten können gefährliche Situationen entschärfen. Ohne diese Vorsichtsmaßnahmen können selbst erfahrene Outdoor-Enthusiasten schnell in lebensbedrohliche Lagen geraten.

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