Hanau-Opfer Ibrahim Akkuş stirbt nach jahrelangem Leiden durch rechtsextremen Anschlag
Hanau-Opfer Ibrahim Akkuş stirbt nach jahrelangem Leiden durch rechtsextremen Anschlag
Ibrahim Akkuş, ein 70-jähriger kurdischer Mann, ist an den Folgen eines rechtsextremen Anschlags in Hanau gestorben. Die Schüsse hatten ihn gelähmt und fast vier Jahre lang auf ständige Pflege angewiesen gemacht. Seine Familie beschrieb seine letzten Jahre als geprägt von Isolation, Trauma und tiefer seelischer Pein.
Am 19. Februar 2020 wurde Akkuş in der Arena Bar von einem rechtsextremen Attentäter achtmal angeschossen. Der Anschlag zwang ihn zu monatelangen Krankenhausaufenthalten und fesselte ihn dauerhaft an den Rollstuhl. Trotz intensiver medizinischer Behandlung besserte sich sein Zustand nie, und sein Gesundheitszustand verschlechterte sich stetig.
Schon vor dem Anschlag hatte Akkuş in den 1970er-Jahren rechtsextreme Gewalt in der Türkei erlitten. Die Schüsse von 2020 vertieften sein Leid und führten zu schweren Traumata, chronischer Schlaflosigkeit sowie plötzlichen Wut- und Verzweiflungsausbrüchen. Oft sprach er davon, sich vergessen und verlassen zu fühlen, sein Leben auf das Bett beschränkt. Seine Familie trug die Last seiner Pflege, kämpfte mit Erschöpfung und Überlastung. Akkuş äußerte häufig Schuldgefühle, ihnen zur Bürde zu werden, und fürchtete, sie könnten ihn dafür verachten. Doch trotz all seines Leidens weigerte er sich, schlecht über Deutschland zu sprechen, und wünschte sich keine Feindseligkeit zwischen den Menschen. Nach 46 Jahren im Land wurde er auf dem Neuen Friedhof in Offenbach beigesetzt. Über sein Unterstützungsnetzwerk in den letzten Jahren gibt es kaum gesicherte Informationen, da verlässliche Quellen zu seinen persönlichen Umständen rar sind.
Akkuş’ Tod folgt auf Jahre körperlichen und seelischen Leidens nach dem Hanau-Anschlag. Seine Familie trauert um einen Mann, der Jahrzehnte der Gewalt erlebte – zunächst in der Türkei, später in Deutschland. Der Anschlag, der ihn 2020 lähmte, prägte letztlich seine letzten Jahre und hinterlässt ein Erbe unheilbarer Wunden.
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