Freiburger OB-Kandidatin Schult steigt aus Wahlkampf wegen Krankheit aus
Emilia SchmittFreiburger OB-Kandidatin Schult steigt aus Wahlkampf wegen Krankheit aus
Unabhängige Kandidatin Valerie Tabea Schult zieht sich aus Freiburger Oberbürgermeisterwahl zurück
Die unabhängige Kandidatin Valerie Tabea Schult hat ihre Bewerbung um das Amt der Freiburger Oberbürgermeisterin zurückgezogen. Wie sie am Sonntag, dem 22. März 2026, bekanntgab, sind gesundheitliche Gründe für ihren Rückzug ausschlaggebend. Trotz ihres Ausstiegs bleibt ihr Name auf dem Wahlzettel für die Abstimmung am 26. April neben zehn weiteren Bewerberinnen und Bewerbern stehen.
Schult, die als parteilose Kandidatin antrat, setzte in ihrem Wahlkampf auf gewaltfreie Konfliktlösung, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtpolitik. Zu ihren zentralen Themen zählten die Entlastung des Verkehrs, strengere Mietpreisbremse sowie die Förderung einer umweltfreundlichen Stadtplanung. Diese Schwerpunkte hatten besonders bei Wählerinnen und Wählern Resonanz gefunden, die nach Alternativen zu den etablierten Parteien suchten.
Ihr Rückzug erfolgte nach der Diagnose einer Krebsvorstufe. In einer Stellungnahme erklärte Schult, ihre Gesundheit erfordere nun unmittelbare Aufmerksamkeit, weshalb ein vollständiger Wahlkampf für sie nicht möglich sei. Formal ändert sich durch ihren Rückzug nichts, da ihr Name weiterhin auf dem Stimmzettel verbleibt.
Zu den verbleibenden Kandidatinnen und Kandidaten zählt Amtsinhaber Martin Horn, unterstützt von SPD, FDP und Volt. Monika Stein tritt für das Bündnis der Grünen an, Achim Wiehle für die CDU. Weitere Bewerber sind Karl Schwarz (AfD), Florian Braune, Dejan Mihailovic, Martin Borgmann (Die Partei), Vinzenz Bothe (Werteunion), Claudio Probst (APPD) sowie Jürgen Mattutis.
Seit Schults Rückzug wurden keine Verschiebungen in der politischen Landschaft gemeldet. Die Wahl findet wie geplant am 26. April statt – mit insgesamt elf Namen zur Auswahl für die Wählerinnen und Wähler.
Durch Schults Rückzug verringert sich zwar die Zahl der aktiven Kandidatinnen und Kandidaten, doch ihr Name wird weiterhin auf den Wahlunterlagen erscheinen. Das Ergebnis der Abstimmung hängt nun davon ab, wie die Wählerinnen und Wähler auf die Programme der verbleibenden Bewerber reagieren. Die Wahllokale öffnen wie vorgesehen am 26. April 2026.






