Frankfurter Hauptbahnhof setzt auf mehr Sicherheit für 400.000 Reisende täglich
Emilia SchmittFrankfurter Hauptbahnhof setzt auf mehr Sicherheit für 400.000 Reisende täglich
Frankfurter Hauptbahnhof bleibt einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte Europas – täglich nutzen zwischen 370.000 und 400.000 Reisende den Bahnhof. Mit über 636.500 Zugbewegungen pro Jahr erfordern das hohe Passagieraufkommen und die komplexe Umgebung im Bahnhofsviertel erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Die Behörden haben nun die Streifenpräsenz intensiviert und führen Aufklärungskampagnen durch, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten.
Für die Sicherheit im Bahnhof ist DB Sicherheit zuständig, die täglich sechs zweiköpfige Streifenteams von 6 bis 22 Uhr einsetzt. Zusätzliche Teams überwachen die unterirdischen Tunnelbereiche, um eine durchgehende Präsenz zu garantieren. Ein eigens eingerichteter Bundespolizei-Posten auf Gleis 24 ist rund um die Uhr besetzt und bietet durchgehende Unterstützung.
Reisende werden zur Wachsamkeit aufgerufen, insbesondere beim Einfahren, Abfahren oder Durchfahren von Zügen. Die Deutsche Bahn betont, wie wichtig es ist, Signaltonfolgen, Durchsagen und die weiße Sicherheitslinie auf den Bahnsteigen zu beachten. Gepäck sollte stets im Blick behalten werden, und bei Bedarf können sich Fahrgäste an die Streifen wenden.
Präventionsbeamte spielen eine zentrale Rolle: Sie patrouillieren auf den Bahnsteigen, beobachten das Verhalten der Reisenden und gehen auf die Öffentlichkeit zu. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über sicheres Verhalten in Gleisnähe und auf dem Bahnhofsgelände. Zudem setzen sie die Hausordnung durch und sorgen so für ein reibungsloses und geordnetes Umfeld.
Durch das Zusammenspiel von Sicherheitsstreifen, Präventionskräften und Öffentlichkeitsarbeit sollen Risiken in einem Bahnhof mit extrem hohem Fahrgastaufkommen minimiert werden. Die Reisenden werden erneut darauf hingewiesen, die Sicherheitshinweise zu befolgen, aufmerksam zu bleiben und mit dem Personal zusammenzuarbeiten. Die Maßnahmen spiegeln die fortlaufenden Bemühungen wider, den Spagat zwischen hohem Verkehrsaufkommen und sicheren Reisebedingungen zu meistern.






