Frankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Bewegung im Stadtgebiet
Luisa LangeFrankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Bewegung im Stadtgebiet
Frankfurt erweitert kostenloses Sportangebot: Zwei neue "Sportboxen" für die Öffentlichkeit
In Frankfurt sind zwei weitere "Sportboxen" eröffnet worden, die der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stehen. Die neuen Standorte befinden sich im Rennbahnpark und im Louisa-Sport-Jugendpark. Dort können Anwohnerinnen und Anwohner Trainingsgeräte unentgeltlich ausleihen. Das Projekt ist Teil einer Initiative des Amts für Sport, die regelmäßige Bewegung fördern und die Gemeinschaft in den Stadtteilen stärken soll.
Die Sportboxen bieten eine vielfältige Ausstattung – von Battle-Ropes für Kraft und Ausdauer bis hin zu Mannschaftssportartikeln. Das Angebot variiert je nach Standort, um Abwechslung in der Stadt zu garantieren. Vier der Boxen wechseln zudem zwischen verschiedenen Vierteln, sodass im Laufe der Zeit noch mehr Menschen davon profitieren können.
Lokale Vereine und Nachbarschaftsinitiativen unterstützen das Projekt, halten die Boxen bestückt und machen sie zu sozialen Treffpunkten. Über eine einfache App können Interessierte die Geräte ausleihen – ohne teure Fitnessstudio-Mitgliedschaften oder eigene Anschaffungen. Mit mittlerweile acht aktiven Standorten wächst die Initiative stetig weiter.
Ein neunter Standort im Rennbahnpark ist in Planung. Der Antrag wird am 23. Mai 2025 im örtlichen Gemeinderat zur endgültigen Abstimmung vorgelegt.
Die Aktion abbaut finanzielle und organisatorische Hürden für Sport und gibt mehr Menschen die Möglichkeit, aktiv zu bleiben. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen festigt die Stadt zudem das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Kiezen. Wird der neue Standort genehmigt, erhalten ab kommendem Jahr noch mehr Frankfurterinnen und Frankfurter Zugang zu kostenlosem Sportgerät.






