17 June 2026, 19:09

EVO stellt Pelletwerk bis 2026 ein – 17 Jobs betroffen und Zukunftspläne für das Gelände

EVO schließt Pelletfabrik in Offenbach bis zum Jahresende

EVO stellt Pelletwerk bis 2026 ein – 17 Jobs betroffen und Zukunftspläne für das Gelände

Energieversorgung Offenbach AG (EVO) kündigt Schließung ihres Pelletwerks an

Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) hat die Stilllegung ihres Pelletwerks bekannt gegeben. Die Produktion wird bis zum 31. Dezember 2026 eingestellt, der Rückbau ist für das folgende Jahr vorgesehen. Die Entscheidung folgt auf steigende Kosten und veränderte Marktbedingungen.

Laut EVO haben stark gestiegene Rohstoff- und Logistikkosten in Verbindung mit niedrigen Verkaufspreisen den Betrieb der Anlage unwirtschaftlich gemacht. Das Werk ist auf extern bezogenes Sägemehl angewiesen, das nach Offenbach transportiert werden muss. Zudem hat die wachsende Nachfrage nach elektrischen Wärmepumpen im Heizungsmarkt die Rentabilität des Standorts weiter verringert.

Das Unternehmen prüfte verschiedene Optionen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, fand jedoch keine wirtschaftlich tragfähige Lösung. Von der Schließung betroffen sind 17 Mitarbeiter, ein kleiner Teil der insgesamt rund 690 Beschäftigten bei EVO. Den Betroffenen will das Unternehmen Unterstützung anbieten, darunter interne Umsetzungen und Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung.

In den vergangenen Jahren hat EVO sein Geschäft ausgebaut und dabei über 40 neue Arbeitsplätze geschaffen, vor allem im Netzservice. Die Stilllegung des Pelletwerks schafft nun Flächen für eine mögliche Nachnutzung, die neue gewerbliche und industrielle Ansiedlungen anziehen könnte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Produktion wird bis Ende 2026 eingestellt, der Rückbau soll 2027 erfolgen. Den betroffenen Mitarbeitern wird individuell zugeschnittene Unterstützung für den Übergang angeboten. Die Neunutzung des Geländes könnte der Region neue wirtschaftliche Impulse bringen.

Quelle