Deutsche Politiker warnen vor US-KI-Beschränkungen und Europas Technologieabhängigkeit
Luisa LangeDeutsche Politiker warnen vor US-KI-Beschränkungen und Europas Technologieabhängigkeit
Deutsche Politiker haben Bedenken gegenüber den jüngsten US-Beschränkungen für neue KI-Modelle geäußert. Der Schritt hat eine Debatte über Europas Abhängigkeit von amerikanischer Technologie und deren potenzielle Risiken ausgelöst.
Konstantin von Notz von den Grünen nannte die Entscheidung der USA „äußerst kurzsichtig“. Er warnte, sie könnte zu „massiven negativen Folgen“ für die globale IT-Sicherheit und US-amerikanische KI-Anbieter führen.
Marc Henrichmann von der CDU wies auf die Gefahren hin, die mit der europäischen Abhängigkeit von US-KI-Tools für die Sicherheit verbunden sind. Er sprach von einer „Sicherheitsabhängigkeit“ und argumentierte, dass umstellbare KI-Systeme Europa „erpressbar“ machten.
Johannes Schätzl von der SPD sieht in den Entwicklungen eine Bestätigung seiner Sorgen, dass KI zu einer strategischen Schlüsseltechnologie werde. Er forderte eine stärkere Unterstützung für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Forschungseinrichtungen, um KI-Systeme eigenständig bewerten zu können.
Die Beschränkungen haben zu Forderungen nach größerer europäischer Autonomie in der KI-Analyse geführt. Politiker betonen die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von externen Anbietern zu verringern und die eigenen Kapazitäten bei der Risikobewertung auszubauen.






