Christian Wulff zerpflückt Merz’ Regierung: „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“

Wulff fordert 'echten Neuanfang' der Bundesregierung - Christian Wulff zerpflückt Merz’ Regierung: „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“
Altbundespräsident Christian Wulff übt scharfe Kritik an Kanzler Friedrich Merz’ Regierung
In einem Jahresendinterview mit der Süddeutschen Zeitung am 31. Dezember 2025 hat der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff die schwarz-rote Koalition unter Kanzler Friedrich Merz hart angegriffen. Er forderte einen "echten Neuanfang" und warf der Regierung mangelnden Elan sowie zögerliche Umsetzung vor. Besonders kritisierte er die deutsche Migrationspolitik und mahnte einen Perspektivwechsel in der Debatte um Zuwanderung und Vielfalt an.
Wulff warf der Regierung vor, in Krisenzeiten zu wenig entschlossen zu handeln. "Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren", betonte er und drängte auf schnellere Entscheidungen und konsequente Politikumsetzung. Zudem forderte er mehr Einigkeit innerhalb der Koalition und eine verlässlichere Umsetzung von Beschlüssen.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt war die Kommunikation der Regierung. Wulff verlangte, dass die Führungskräfte besser mit der Bevölkerung in Dialog treten, Hoffnung vermitteln und notwendige Opfer plausibel erklären müssten. In der Migrationsdebatte monierte er, dass die wirtschaftlichen Chancen von Zuwanderung und Diversität oft ignoriert würden. Als Lösung schlug er vor, die Mobilität von Fachkräften zu erleichtern – ein Schritt, der sowohl den Wiederaufbau in den Herkunftsländern als auch die deutsche Wirtschaft stärken würde. Sein Appell für einen "wirklichen Reset" spiegle die wachsende Unzufriedenheit mit dem aktuellen Kurs der Koalition wider.
Das Interview unterstreicht den zunehmenden Druck auf die Regierung Merz, Reformen zu beschleunigen und die öffentliche Kommunikation zu verbessern. Wulffs Betonung der Migration als wirtschaftlicher Bereicherung statt als Belastung bringt neue Impulse in die Diskussion über die künftige Ausrichtung Deutschlands. Seine Forderung nach mehr Tempo und klarer Führung setzt die Messlatte für das kommende Jahr hoch.

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