29 April 2026, 10:23

Warum Selbsterkenntnis mehr wert ist als der perfekte ETF oder die richtige Aktie

Liniengraph, der den Geschlechterunterschied in der Finanzierung im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Warum Selbsterkenntnis mehr wert ist als der perfekte ETF oder die richtige Aktie

Finanzieller Erfolg hängt weniger von der richtigen Geldanlage ab – und mehr vom Verständnis der eigenen Persönlichkeit. Das ist die Überzeugung von Andreas Hackethal, Forscher an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Sichtweise stellt die gängige Annahme infrage, dass Aktien und ETFs der Schlüssel zum Vermögensaufbau seien.

Hackethal argumentiert, dass viele Anleger ihre Zeit mit der Suche nach dem perfekten ETF oder der vielversprechendsten Aktie verschwenden. Stattdessen spiele Selbsterkenntnis eine weitaus größere Rolle für den langfristigen Erfolg – also das Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit, Risikobereitschaft und finanzielle Verhaltensmuster. Fragen wie "Welcher ETF ist der richtige?" oder "Welche Aktie hat Potenzial?" seien aus seiner Sicht weit weniger entscheidend.

Ulrike Barth, seit Anfang 2023 freiberufliche Autorin des Portals, hat sich in ihren Beiträgen mit ähnlichen Themen beschäftigt. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Fintechs, Kryptowährungen und Verbraucherschutz im Finanzbereich. Beide Expert:innen betonen, wie sehr Verhalten und Denkweise oft schwerer wiegen als technische Anlageentscheidungen.

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Hackethals Forschung lenkt den Fokus von Markttrends hin zur Selbstreflexion. Seine Erkenntnisse legen nahe, dass Anleger mehr davon profitieren könnten, ihre eigenen Entscheidungsprozesse zu hinterfragen, statt der nächsten "heißen" Aktie hinterherzujagen. Dieser Ansatz passt zu den aktuellen Debatten über finanzielle Bildung und Verhaltensökonomie.

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