ver.di ruft Postbank-Beschäftigte zu Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen auf
Luisa Langever.di ruft Postbank-Beschäftigte zu Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen auf
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat zu Warnstreiks in Postbank-Filialen in Niedersachsen und Bremen aufgerufen. Die Aktion folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte, die mittlerweile zur Deutschen Bank gehören. Die Streiks sind für Donnerstag, den 30. April, und Samstag, den 2. Mai, geplant; weitere Gespräche sollen am 18. Mai in Frankfurt am Main stattfinden.
ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 8 Prozent für die Postbank-Mitarbeiter:innen, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Zudem soll die Ausbildungsvergütung um 200 Euro steigen. Der Verhandlungsführer Jan Duscheck betonte, dass die Beschäftigten eine klare Wertschätzung für ihre Leistungen verdienten.
An den Streiks beteiligen sich etwa 300 Beschäftigte in Niedersachsen und Bremen, doch alle Mitarbeiter:innen der Postbank Filialvertrieb AG bundesweit sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Während der Arbeitsniederlegungen muss mit Einschränkungen für Kund:innen gerechnet werden.
Neben den Löhnen geht es in den Verhandlungen auch um die Umstrukturierung des Privatkundengeschäfts der Postbank. Dabei stehen mögliche Filialschließungen und weitere organisatorische Änderungen im Raum.
Die Warnstreiks finden am 30. April und 2. Mai statt, die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Mai angesetzt. Von dem Konflikt betroffen sind rund 9.000 Postbank-Beschäftigte, die nun zur Deutschen Bank gehören. Das Ergebnis der Gespräche wird über Lohnanpassungen und zukünftige Arbeitsbedingungen im gesamten Unternehmen entscheiden.






