"Twist": Wie eine Ausstellung in Sachsen-Anhalt Tradition und Avantgarde verbindet
Lukas Lehmann"Twist": Wie eine Ausstellung in Sachsen-Anhalt Tradition und Avantgarde verbindet
"Twist" – Neue Ausstellung in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt eröffnet
In der Kunststiftung Sachsen-Anhalt hat eine neue Ausstellung mit dem Titel Twist ihre Pforten geöffnet. Die Schau präsentiert Werke von 25 Künstler:innen, die Stipendien der Stiftung erhalten haben. Besucher:innen erwarten traditionelle wie experimentelle Kunstformen – von Gemälden bis hin zu Multimedia-Installationen.
Die Ausstellung vereint vielfältige Ausdrucksformen, darunter klassische Malerei, Druckgrafik und Glasarbeiten. Textilkunst, Keramik und großformatige Installationen prägen das Bild. Jedes Werk greift das zentrale Thema der Schau auf: den Twist – eine frische Interpretation alter Ideen, neue Techniken oder unerwartete Perspektiven.
Zu den ausstellenden Künstler:innen zählen Miriam Albert, Christiane Budig, Andreas Köppe und Christina Wildgrube. Ihre Arbeiten zeigen, wie finanzielle Förderung kreative Freiheit ermöglicht, erklärt Manon Bursian, die Direktorin der Stiftung. Stipendien gäben Künstler:innen die Möglichkeit, Grenzen zu überschreiten und ohne Zwänge zu experimentieren.
Bei der Eröffnung bezeichnete Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra die Ausstellung als Schnittstelle zwischen Tradition und Zukunft. Gleichzeitig warnte er vor wachsenden Bedrohungen künstlerischer Freiheit und kritisierte den Einfluss nationalistischen Denkens auf die Kulturpolitik. Robra betonte, wie wichtig es sei, die kreative Freiheit zu schützen – sie sei der Motor für Innovation in der Kunst.
Die Ausstellung Twist feiert die lebendige Kunstszene Sachsen-Anhalts und zeigt, wie Stipendien kreative Ideen in mutige, zum Nachdenken anregende Werke verwandeln. Noch bis zum Ende der Laufzeit können Besucher:innen die künstlerische Energie der Region hautnah erleben.






