Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Räumungsverkäufe und Insolvenz drohen
Maximilian KrauseHammer Raumstylisten vor dem Aus: Räumungsverkäufe und Insolvenz drohen
Hammer Raumstylisten GmbH findet keinen Käufer – Abwicklung und Insolvenzverfahren stehen bevor
Die Hammer Raumstylisten GmbH hat es nicht geschafft, einen Investor zu gewinnen, um ihr Fachhandelsgeschäft fortzuführen. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer mitteilte, sei trotz monatelanger Verhandlungen keine Investorenlösung zustande gekommen. Das Unternehmen wird nun mit Räumungsverkäufen beginnen und ab kommendem Jahr das reguläre Insolvenzverfahren einleiten.
Die Suche nach Investoren hatte mit über 300 potenziellen Interessenten begonnen. Doch die Marktbedingungen erwiesen sich als zu schwierig, und die Gespräche verliefen nicht wie erhofft. Bereits bis zum 16. März hatten alle 46 Hammer-Filialen ihre Türen geschlossen; die Räumungsverkäufe begannen umgehend.
Die verbleibenden 41 Standorte werden ab dem 1. April weitere Liquidationsverkäufe starten. Ziel ist es, die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, sobald die Insolvenzgeldleistungen auslaufen. Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter sind zwar noch bis März 2026 abgesichert, doch das Unternehmen ist auf die Erlöse aus den Abverkäufen angewiesen, um über die Runden zu kommen.
Das formelle Insolvenzverfahren soll am 1. April 2026 eröffnet werden. Das Unternehmen wird versuchen, möglichst viele Filialen in einen neuen Hammer-Fachhandelsbetrieb zu überführen – eine vollständige Übernahme steht jedoch bisher aus.
Da die Investorensuche gescheitert ist, bleibt der Hammer Raumstylisten GmbH keine andere Wahl, als die Lagerbestände zu liquidieren und sich auf die Insolvenz vorzubereiten. Die Erlöse aus den Räumungsverkäufen sollen den Betrieb bis zum Start des offiziellen Verfahrens im nächsten April finanzieren. Die Mitarbeiter erhalten bis Ende März 2026 weiterhin Insolvenzgeld.






