Solingens GEDORE-Werk wird zum innovativen Future Campus für Wirtschaft und Gemeinschaft
Maximilian KrauseSolingens GEDORE-Werk wird zum innovativen Future Campus für Wirtschaft und Gemeinschaft
Volker Einbeck hat das ehemalige GEDORE-Werk in Solingen erworben und verwandelt es in einen modernen Future Campus. Das Projekt verbindet industrielles Erbe mit neuen Chancen für Unternehmen und die lokale Gemeinschaft. Geplant sind modernisierte Einrichtungen, denkmalgeschützte Altbauten sowie eine Mischung aus gewerblichen und sozialen Räumen.
Einbecks Verbindung zu dem Standort reicht Jahre zurück. Als Student arbeitete er dort erstmals, später kehrte er als Geschäftsführer zurück. Nun leitet er die Umwandlung in einen dynamischen Ort, der Innovation und Tradition vereint.
Der Campus wird über eine voll modernisierte Infrastruktur verfügen. Neue Dachkonstruktionen, hochmoderne Haustechnik und eine leistungsstarke Stromversorgung gehören zu den Aufwertungen. Glasfaseranschlüsse sorgen für schnellen und zuverlässigen digitalen Zugang.
Historische Gebäude wie das alte Dorper Rathaus bleiben zentraler Bestandteil des Konzepts. Sie werden für neue Nutzungen umgestaltet – etwa als Seminarräume, Fitness- und Wellnessbereiche oder Veranstaltungsflächen. Ziel ist es, ein lebendiges soziales Zentrum zu schaffen, nicht nur einen reinen Wirtschaftsstandort.
Flexibilität prägt die Campus-Gestaltung. Moderne Produktionshallen, Logistikflächen und anpassbare Büros decken unterschiedliche Unternehmensbedürfnisse ab. Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen, Gesundheitsdienstleister oder Kreativschaffende können sich hier ansiedeln – auch hybride Modelle sind möglich. Bereits mehrere Firmen haben ihre Ansiedlung zugesagt, unterstützt durch Solingen.Business als Projektpartner.
Der Future Campus soll das Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig Solingens industrielle Identität bewahren. Mit aufgewerteten Räumlichkeiten, historischem Charme und vielfältigen Möglichkeiten könnte das Gelände zum Vorbild für die Nachnutzung alter Fabriken werden. Die ersten Unternehmen sollen im Laufe der Bauarbeiten einziehen.






