16 April 2026, 12:07

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Zwei der besten Ski-Cross-Athleten der Schweiz beenden ihre Karriere. Romain Détraz und Jonas Lenherr gaben diese Woche überraschend ihren sofortigen Rücktritt bekannt. Damit endet für die Nationalmannschaft eine Ära.

Romain Détraz, 32, blickt auf eine Laufbahn mit vier Weltcup-Podestplatzierungen zurück. Sein größter Triumph gelang ihm 2016, als er auf heimischem Schnee in Arosa siegte. Doch anhaltende Rückenprobleme beeinträchtigten immer wieder seine Saisonvorbereitung und zwangen ihn jahrelang, mit Schmerzen zu kämpfen.

Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird Détraz eine neue Rolle übernehmen: Er hat eine Stelle in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erhalten und wechselt damit vom Wettkampfsport in die Verwaltung.

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Jonas Lenherr, 37, beendet seine Karriere mit einer noch beeindruckenderen Bilanz. Bei über 125 Weltcup-Starts erreichte er zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege, darunter seinen letzten Triumph im Januar in Nakiska. Der vierfache Weltmeisterschaftsteilnehmer vertrat die Schweiz zudem bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang und gehörte damit auf den größten Bühnen des Sports zu den Aushängeschildern des Landes.

Beide Athleten waren nicht nur für ihre sportlichen Erfolge bekannt, sondern auch für ihren Einfluss. Teamkollegen und Trainer lobten seit Jahren ihre Führungsqualitäten, die das Schweizer Ski-Cross-Programm über ein Jahrzehnt prägten.

Die Schweizer Mannschaft steht nun vor einer Lücke, die zwei ihrer erfahrensten Wettkämpfer hinterlassen. Détraz' und Lenhrers Leistungen – von Weltcup-Siegen über Olympiateilnahmen bis hin zur Förderung junger Talente – werden Teil der Sportgeschichte bleiben. Ihr Fehlen wird spürbar sein, wenn in den kommenden Saison eine neue Generation von Athleten nachrückt.

Quelle