Rhein-Main Baskets kämpfen sich vom Krisenstart zum Playoff-Halbfinale
Emilia SchmittRhein-Main Baskets kämpfen sich vom Krisenstart zum Playoff-Halbfinale
Rhein-Main Baskets erlebten eine wechselvolle Saison in der 2. Toyota Damen-Basketball-Bundesliga Süd. Nach fünf Auftaktniederlagen in Folge sicherte sich das Team am Ende der Hauptrunde noch den zweiten Platz. Die Spielzeit war geprägt von Rückschlägen, aber auch starken Leistungen.
Die Mannschaft startete ohne ausländische Spielerinnen und setzte stattdessen auf die Förderung junger Talente. Svenja Greunke, eine Eigengewächsin aus Langen, entwickelte sich zur Schlüsselfigur. Als Punktesammlerin, Rebounderin und Spielmacherin prägte sie die gesamte Saison.
Verletzungen bremsten den Teamrhythmus aus. Alica Köhler, ehemalige Jugend-Nationalspielerin, zog sich bereits im zweiten Spiel eine Knieverletzung zu und verließ den Verein nach 13 Jahren. Auch Paula Süßmann fiel mit Knieproblemen die gesamte Saison aus, soll aber im nächsten Jahr zurückkehren.
Kapitänin Pia Dietrich beendete nach der letzten Spielzeit ihre Karriere und wechselte in eine organisatorische Rolle. Cheftrainer Saymon Engler und Rolf Weidemann blieben ihrem Konzept treu, lokale Talente aus der Rhein-Main-Region aufzubauen. Im Playoff-Halbfinale trifft das Team am 8. April 2023 um 16:30 Uhr auf Medial Instinct Veilchen Göttingen.
Trotz des holprigen Starts und personeller Ausfälle beendete der Verein die Hauptrunde auf Platz zwei. Das Playoff-Spiel gegen Göttingen markiert den nächsten Schritt in der Saison. Die konsequente Nachwuchsförderung bleibt prägend für die Zukunft des Teams.






