21 March 2026, 10:06

"Rehné": Der einsame Hirsch, der die Autobahn A7 bei Soltau eroberte

Ein Hirsch überquert eine Wohnstraße vor einem Haus, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und Grünfläche einschließlich Bäumen, Pflanzen, Blumen und Mülltonnen im Hintergrund.

Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der einsame Hirsch, der die Autobahn A7 bei Soltau eroberte

Ein einzelner Hirsch, der von Anwohnern "Rehné" getauft wurde, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Immer wieder melden Autofahrer Sichtungen des Tieres nahe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover. Trotz seiner regelmäßigen Auftritte hat der Hirsch bisher keine Zwischenfälle auf der Straße verursacht.

Mittlerweile scheint sich das Tier an den Lärm und das Treiben des vorbeirauschenden Verkehrs gewöhnt zu haben. Meist hält es sich am Rand der Autobahn auf, bevor es sich in den angrenzenden Wald zurückzieht. Beobachter berichten, dass der Hirsch stets allein unterwegs ist und sich nicht zu nah an die Fahrbahnen heranwagt.

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Eine aktuelle Gefahrenanalyse ergab, dass von dem Tier nur ein geringes Risiko für schwere Unfälle ausgeht. Dennoch haben die Behörden beschlossen, entlang des Abschnitts Warntafeln aufzustellen, um Autofahrer auf seine mögliche Anwesenheit aufmerksam zu machen. Die Polizei rät zudem, bei einer Sichtungen des Hirschs weder abrupt zu bremsen noch auszuweichen.

Das Verhalten des Tieres bleibt vorhersagbar – aggressive oder unberechenbare Bewegungen wurden nicht beobachtet. Zwar sorgt seine Routine für Aufmerksamkeit, doch bestätigen Experten, dass er kaum eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt.

In Kürze werden entlang der A7 zusätzliche Warnschilder angebracht, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Autofahrer werden aufgefordert, wachsam zu bleiben, bei einer Begegnung mit dem Hirsch jedoch von plötzlichen Lenkbewegungen abzusehen. Trotz der ungewöhnlichen Präsenz des Tieres kam es in den vergangenen zwei Jahren weder zu Kollisionen noch zu größeren Behinderungen.

Quelle