22 April 2026, 18:06

Pro Bahn fordert radikale Reformen für fairen und günstigen Nahverkehr

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" und einer Flagge, im Hintergrund sind Laternenpfähle, Lichter, Bäume, Kräne, ein Gebäude und ein bewölkter Himmel zu sehen.

Pro Bahn fordert radikale Reformen für fairen und günstigen Nahverkehr

Die Fahrgastrechteorganisation Pro Bahn fordert umfassende Reformen, um den Nahverkehr zu verbessern. Die Organisation setzt sich dafür ein, die Kosten für Fahrgäste und Verkehrsbetriebe zu senken und gleichzeitig das Angebot attraktiver zu gestalten. Die Vorschläge kommen zu einer Zeit, in der die Kritik an ungerechten Vorteilen für Autofahrer durch staatliche Spritrabatte immer lauter wird.

Der Bundesvorsitzende von Pro Bahn, Lukas Iffländer, plädierte für eine strukturelle Entlastung der Bahnunternehmen. Er forderte eine Senkung der Trassenpreise, um diese stärker an den tatsächlichen Betriebskosten auszurichten. Zudem betonte Iffländer die Notwendigkeit, den Ausbau elektrischer Busse voranzutreiben und die Infrastruktur für einen nachhaltigen Verkehr zu stärken.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende, Michael Koch, konzentrierte sich in seinen Forderungen auf das Deutschlandticket. Er verlangte die Abschaffung der aktuellen Kündigungsfristen, um Nutzern den Ausstieg zu erleichtern. Koch schlug zudem flexible Tarifmodelle vor – etwa Bonusprogramme für Jahresabonnenten oder kurzfristige Kaufoptionen.

Beide Vertreter lehnten die geplanten Preiserhöhungen für das Deutschlandticket in den Jahren 2027 und 2028 entschieden ab. Sie argumentierten, dass höhere Ticketpreise die ohnehin bereits finanziell belasteten Stammkunden zusätzlich benachteiligen würden – besonders im Vergleich zu Autofahrern, die von staatlichen Spritsubventionen profitieren.

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Mit ihren Maßnahmen will Pro Bahn die finanzielle Belastung für Fahrgäste und Verkehrsbetriebe verringern. Die Organisation hofft, dass die Änderungen den ÖPNV zu einer attraktiveren und bezahlbareren Alternative machen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fairness, Flexibilität und eine langfristig nachhaltige Gestaltung des Nahverkehrs.

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