30 April 2026, 00:14

Peter Heilker wird 2028 neuer Intendant der Leipziger Oper

Schwarz-weiß-Porträt von Carl Reinecke, Direktor des Königlichen Musikalischen Konservatoriums Leipzig, in einem Anzug mit Text unten.

Peter Heilker wird 2028 neuer Intendant der Leipziger Oper

Leipzigs Opernhaus bekommt neuen Intendanten: Peter Heilker übernimmt 2028

Die Stadt Leipzig hat Peter Heilker zum neuen Intendanten der Oper Leipzig ernannt. Die Entscheidung fällt in eine Phase des Wechsels, da der aktuelle Direktor Tobias Wolff die Institution verlässt, um nach Braunschweig zu gehen. Heilker wird sein Amt im August 2028 antreten und sowohl die Gesamtleitung des Hauses als auch die Opernsparte verantworten.

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Sein erster Vertrag läuft bis 2033 und gibt ihm damit fünf Jahre Zeit, die Zukunft des traditionsreichen Hauses zu prägen. Derzeit ist Heilker stellvertretender Direktor des Wiener MusikTheaters an der Wien, wo er für die Programmgestaltung und Besetzung zuständig ist. Zu seinen Aufgaben gehören die Repertoireplanung sowie die internationale Gewinnung von Künstlerinnen und Künstlern. Zuvor war er langjährig als Operndirektor in St. Gallen und als Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper tätig.

Der Leipziger Stadtrat entschied sich nach einem gründlichen Auswahlverfahren für Heilker. Dieser bezeichnete die Messestadt als "Leuchtfeuer" und Maßstab für musikalische Exzellenz. Seine Pläne umfassen eine Neuausrichtung der künstlerischen Linie der Oper in enger Zusammenarbeit mit dem Publikum, der lokalen Gemeinschaft und den Ensembles.

Bis zu Heilkers Amtsantritt übernimmt die administrative Direktorin Lydia Schubert kommissarisch die Geschäftsführung. Sie wird die Übergangsphase zwischen Wolffs Abschied am Ende der aktuellen Spielzeit und dem Amtsantritt der neuen Leitung im Sommer 2028 überbrücken.

Die Berufung Heilkers leitet ein neues Kapitel für die Oper Leipzig ein. Seine Erfahrung in Programmplanung, Besetzung und künstlerischer Leitung wird die Entwicklung der Institution prägen. Der langfristige Vertrag unterstreicht das Bekenntnis der Stadt zu Stabilität und Wachstum im Kulturbereich.

Quelle