Offenbach setzt auf neue Fahrzeugsperren für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen
Emilia SchmittOffenbach setzt auf neue Fahrzeugsperren für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen
Offenbach hat in neue professionelle Fahrzeugsperren investiert, um die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen zu erhöhen. Die Maßnahme folgt auf die Einführung strengerer Sicherheitsvorschriften für Großveranstaltungen durch das Land Hessen im vergangenen Jahr. Die Stadt setzte die Systeme bereits bei den diesjährigen Karnevalsumzügen in Bieber und Bürgel ein.
Die Barrieren wurden im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für rund 565.000 Euro beschafft. Drei verschiedene Systeme wurden angeschafft, um unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Ausrüstung umfasst zertifizierte Poller und Absperrungen, die die Stadt Veranstaltern nun kostenlos zur Verfügung stellt.
Die Firma ERKO GmbH wurde mit Lagerung, Wartung, Lieferung und Montage der Sperren beauftragt. Zwar werden die Barrieren unentgeltlich bereitgestellt, doch könnte die Stadt einen Teil der Logistikkosten übernehmen, um die finanzielle Belastung der Veranstalter zu verringern. Behörden bestätigten, dass die Systeme robust genug seien, um auch große Events wie das Mainuferfest abzusichern.
Die neuen Sicherheitsvorschriften gelten für mindestens zehn jährliche Veranstaltungen, darunter der Weihnachtsmarkt und die Offenbacher Woche. Allerdings wird die Stadt keine genauen Sicherheitskonzepte für einzelne Events veröffentlichen. Als Begründung führen die Behörden Sicherheitsbedenken an.
Die Fahrzeugsperren sind nun eine verpflichtende Maßnahme zur Terrorabwehr für viele Festivals in Offenbach. Veranstalter erhalten die Ausrüstung zwar kostenfrei, müssen jedoch unter Umständen weiterhin Logistikkosten tragen. Mit der Investition will die Stadt sicherere öffentliche Veranstaltungen in der gesamten Region gewährleisten.






