07 April 2026, 10:07

Nowruz-Fest 2026 in Jekaterinburg feiert Frühlingserwachen mit Tradition und Kultur

Schwarz-weiß-Fotografie einer Gruppe von Menschen in 19. Jahrhundert mongolischer Kostüme mit verschiedenen Gegenständen

Nowruz-Fest 2026 in Jekaterinburg feiert Frühlingserwachen mit Tradition und Kultur

Ein farbenfrohes Nowruz-Fest fand am Wochenende in Jekaterinburg statt

Im Einklangscenter Veer Mall versammelten sich am Wochenende zahlreiche Besucher, um das Nowruz-Fest zu feiern – ein lebendiges Fest zur Begrüßung des Frühlings mit Musik, Tanz und kulturellen Darbietungen. Organisiert vom Haus der Völker des Urals, stand der Tag ganz im Zeichen von Einheit und Tradition.

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Der Festival-Marathon unter dem Titel Nowruz 2026 wurde vom Generalkonsulat Kasachstans in Jekaterinburg eröffnet. Konsul Zharnas Mamutbekov betonte in seiner Eröffnungsrede die tiefen Wurzeln des Festes, das für die nomadischen Völker der Steppe seit jeher eine Zeit der Erneuerung, des Lichts und der Verbundenheit darstellt.

Insgesamt 42 Künstlergruppen traten im Laufe des Tages auf, darunter das kasachische Tanzensemble Esma und die Gesangsgruppe Zlato, die sowohl traditionelle als auch moderne Stücke präsentierten. Ein besonderes Highlight war eine originalgetreue Steppen-Jurte, die den Besuchern Einblicke in den Alltag nomadischer Kulturen ermöglichte.

Roman Krawtschenko, Leiter des Stadtbezirks Ordschonikidsewski, richtete warme Glückwünsche an die Festgäste und dankte für die rege Teilnahme. Er unterstrich, wie schön es sei, gemeinsam den Frühling zu begrüßen. Das Nowruz-Fest schloss an das Fest der Tatarischen Gastfreundschaft und Küche an, das zuvor in der Region Swerdlowsk im Rahmen des Jahres der Einheit in Russland stattgefunden hatte.

Mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm und kulturellen Darbietungen endete ein Tag voller geteilter Traditionen und Gemeinschaftsgeist. Nowruz 2026 festigte die Verbindungen zwischen den Völkern des Urals und Zentralasiens und zeigte das wachsende Interesse an der Bewahrung und Feier des nomadischen Erbes.

Quelle