Maifest 2026 in Wiesbaden erkundet "Die Kunst des Archivs" als lebendige Erinnerung
Lukas LehmannMaifest 2026 in Wiesbaden erkundet "Die Kunst des Archivs" als lebendige Erinnerung
Das Internationale Maifest 2026 in Wiesbaden präsentiert sein Motto: Die Kunst des Archivs
Vom 1. bis 30. Mai widmet sich das Festival der Frage, wie Erinnerung die Gegenwart prägt und was es bedeutet, Geschichte zu bewahren. Erstmals öffnet die Veranstaltung ihre Bühnen und Archive für die Öffentlichkeit – begleitet von Aufführungen und Diskussionsrunden.
Im Mittelpunkt steht die Gesprächsreihe Die Kunst des Archivs, moderiert von PD Dr. Kai Hinrich Müller. Hier werden zentrale Fragen des Archivierens erörtert: Wie entscheiden Institutionen, was erhalten bleibt? Und welche Verantwortung trägt diese Auswahl? Die Themen reichen von der Digitalisierung über den Körper als Archiv bis hin zur Stadt als lebendigem Gedächtnis.
Auch das künstlerische Programm setzt sich auf innovative Weise mit Geschichte auseinander. Produktionen wie Tristan und Isolde deuten die Vergangenheit neu, während Formate wie Déjeuner en Blanc langjährige Traditionen würdigen. Den Abschluss bildet am 30. Mai ein Tag, an dem Geschichte zum lebendigen Dialog wird – Besucher sind eingeladen, die Archive des Festivals selbst zu erkunden.
In diesem Jahr rückt das Maifest die prägende Kraft von Archiven für Kultur und Identität in den Fokus. Durch die Verbindung von Aufführungen, Diskussionen und öffentlichem Zugang entsteht ein Raum, in dem Geschichte als etwas Dynamisches und sich stetig Entwickelndes erlebbar wird. Das Programm richtet sich sowohl an Stammgäste als auch an Neugierige – bis zum 30. Mai.






