Las Vegas: Restaurants schließen – doch neue kulinarische Highlights entstehen
Lukas LehmannLas Vegas: Restaurants schließen – doch neue kulinarische Highlights entstehen
In Las Vegas vollzieht sich derzeit ein Umbruch in der Gastronomieszene: Während mehrere Restaurants schließen, bereiten sich neue auf ihre Eröffnung vor. In den letzten Monaten mussten langjährige Einrichtungen dichtmachen, doch bis zum Sommerende sollen frische Konzepte die Lücken füllen.
Die Veränderungen spiegeln sowohl anhaltende Herausforderungen als auch neue Chancen in der kulinarischen Landschaft der Stadt wider.
Das Tony Roma's am Fremont im Stadtzentrum wird am 9. Mai seine Türen für immer schließen. Damit verbleiben in den USA nur noch zehn Standorte der Kette. Bereits geschlossen hat Guy Fieris El Burro Borracho im Rio, das sich nach der Pandemie nicht mehr erholen konnte.
Doch es gibt auch Neues: Zwei japanische Gastronomiekonzepte werden im BLVD an den Start gehen. Tonshou, ein Feinschmecker-Restaurant, öffnet voraussichtlich bis zum Spätsommer. Daneben eröffnet Silverlake Ramen – 2025 unter den Top 100 Ramen-Restaurants der USA auf Yelp gelistet – seinen zweiten Standort in Vegas. Die Marke hatte 2023 ihr Debüt in Chinatown gefeiert.
Zum Tonshou gehört auch die Bar Centifolia, eine Cocktailbar im Tokio-Stil, bekannt für ihr spektakuläres Mixen. Geleitet wird sie von Besitzer Yuzo Komai. Unterdessen steht das Schicksal des Restaurants von Giada De Laurentiis im Cromwell trotz der Beteuerungen von Caesars Entertainment, es bleibe bestehen, infrage. Ihre jüngste Partnerschaft mit PENN Entertainment für zwei neue Projekte deutet auf eine mögliche Abkehr von Caesars hin.
Konkrete Pläne für neue Gastronomiekonzepte im Cromwell – oder dessen Umwandlung in das Vanderpump Hotel – hat Caesars bisher nicht bekannt gegeben.
Die Schließungen von Tony Roma's und El Burro Borracho markieren das Ende einer Ära für einige Las-Vegas-Restaurants. Gleichzeitig zeigen die Neueröffnungen von Tonshou und Silverlake Ramen, dass in hochwertige und Nischen-Gastronomie investiert wird. Die kulinarische Szene der Stadt bleibt in Bewegung – zwischen Abschieden und neuen Anfängen.






