11 May 2026, 10:08

Königin Silvia kämpft in Berlin für besseren Kinderschutz in Deutschland

Goldmedaille mit einer Gravur einer Frau in einem weißen Kleid mit einem Dutt, die ein Kind hält, beide schauen sich gegenseitig mit Ausdrucken von Zärtlichkeit und Verwunderung an, beschriftet mit "Mutter und Kind."

Königin Silvia kämpft in Berlin für besseren Kinderschutz in Deutschland

Königin Silvia von Schweden nimmt heute in Berlin an einer Podiumsdiskussion zum Kinderschutz teil. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), vereint führende Vertreter aus Politik, Justiz und Gesellschaft. Ziel ist es, dringende Maßnahmen zur Verbesserung der Kindersicherheit im gesamten Land zu identifizieren.

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Die 82-jährige Königin, die in Heidelberg geboren wurde, gründete die WCFD im Jahr 1999. Die heutige Zusammenkunft knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der zuvor im Schloss Bellevue stattfand. Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Gespräche.

Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), hat die Veranstaltung mitorganisiert. Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen werden ab Mittag im Hotel Adlon über klare Verantwortlichkeiten und praktische Schritte für einen besseren Kinderschutz diskutieren.

Im Mittelpunkt steht die Analyse von Lücken in den bestehenden Systemen sowie die Frage, wie verschiedene Akteure enger zusammenarbeiten können. Die Podiumsdiskussion baut auf früheren Initiativen auf, die sich mit der Prävention von Missbrauch und der Unterstützung von Opfern in Deutschland befassen.

Die Gespräche werden konkrete Bereiche aufzeigen, in denen der Kinderschutz dringend verbessert werden muss. Die Veranstalter erwarten, dass daraus umsetzbare Pläne entstehen, an denen Regierung, Justiz und soziale Organisationen beteiligt sind. Königin Silvias langjähriges Engagement bleibt dabei eine treibende Kraft für diese Bestrebungen.

Quelle