14 April 2026, 20:06

Kanye West zieht seine Entschuldigung zurück – und polarisiert erneut mit Album BULLY

Plakat, das ein Konzert in München, Deutschland, ankündigt und den Text beschreibt.

Kanye West zieht seine Entschuldigung zurück – und polarisiert erneut mit Album BULLY

Kanye West hat seine für 2025 geplante Entschuldigung für frühere antisemitische Äußerungen zurückgezogen und damit erneut Kontroversen um seine öffentlichen Aussagen entfacht. Der für seine kühnen künstlerischen Entscheidungen bekannte Rapper treibt trotz anhaltender Kritik weiterhin neue Musikprojekte und Auftritte voran.

Die Affäre begann im November 2022, als West sich für seine antisemitischen Bemerkungen entschuldigte. Später betonte er, dies sei kein Karrierezug und stehe nicht im Zusammenhang mit seinem anstehenden Album. Anfang 2025 widerrief er die Entschuldigung jedoch vollständig.

2022 veröffentlichte er den Kurzfilm BULLY V1 mit seinem Sohn Saint West in der Hauptrolle. Das Projekt gab bereits einen Vorgeschmack auf die Themen seines damals noch unveröffentlichten Albums BULLY, das er zwei Jahre zuvor angekündigt hatte. Fans erwarteten die Veröffentlichung am 20. März 2023, doch Verzögerungen schoben den Termin weiter auf.

Mittlerweile hat West eine 13 Tracks umfassende Titelliste für BULLY bestätigt und bestritten, bei der Produktion KI eingesetzt zu haben. Einen Song, Beauty And The Beast, präsentierte er 2024 während eines Besuchs in China. Der offizielle Albumstart ist nun für einen Auftritt am 3. April 2023 in Los Angeles geplant.

Über die USA hinaus hat West für 2023 auch Europatermine angesetzt – seine ersten Headliner-Shows auf dem Kontinent seit 12 Jahren. Dennoch bleiben Bedenken: Die niederländische Antisemitismus-Organisation CIDI hinterfragt sein geplantes Konzert in den Niederlanden angesichts seiner Geschichte provokativer Äußerungen.

Das Album BULLY steht nun vor der Veröffentlichung, unterstützt von einem hochkarätigen Launch-Event und einer internationalen Tour. Doch Wests Entscheidung, seine Entschuldigung zurückzunehmen, lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf sein polarisierendes öffentliches Image – und nicht allein auf die Musik. Die anstehenden Auftritte werden zeigen, ob das Publikum den Künstler von seinen jüngsten Kontroversen trennen kann.

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