CDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsgeld für Pendler
Lukas LehmannCDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsgeld für Pendler
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Reformen gefordert, um Arbeitnehmer zu unterstützen, die für Dienstfahrten auf private Pkw angewiesen sind. Seine Vorschläge umfassen eine höhere Kilometerpauschale sowie ein neues steuerfreies Mobilitätsgeld.
Radtke kritisierte zudem aktuelle Regierungsvorschläge zur Kraftstoffeinsparung als realitätsfern und unzureichend. Er plädiert dafür, die Kilometergeld-Erstattung für berufliche Fahrten mit dem Privatwagen auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben – ein Schritt, der seiner Meinung nach die aktuellen Kosten für Arbeitnehmer besser abbilden würde.
Darüber hinaus schlägt er ein steuerfreies Mobilitätsentgelt vor, das Beschäftigten helfen soll, Fahrtkosten ohne zusätzliche Steuerlast zu decken.
Der CDA-Chef lehnte auch die Idee autofreier Sonntage als Maßnahme zur Kraftstoffersparnis ab. Solche Beschränkungen würden seiner Ansicht nach Pendler, die auf ihr Auto angewiesen sind, unnötig belasten.
Statt nur Sparappelle zu äußern, forderte Radtke die Bundesregierung zu konkreten Maßnahmen auf. Notwendig seien praktikable Lösungen und keine bloßen Kostensenkungstipps, um Arbeitnehmer wirksam zu entlasten.
Ziel der Vorschläge ist es, die finanzielle Belastung von Beschäftigten zu verringern, die für ihre Arbeit auf den privaten Pkw angewiesen sind. Sollten die höhere Pauschale und das Mobilitätsgeld eingeführt werden, könnten sie direkte Entlastung bringen.
Radtkes Ablehnung autofreier Sonntage unterstreicht die Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf den Berufsverkehr. Seine Forderung nach entschlossenem Regierungshandeln deutet auf Unzufriedenheit mit der bisherigen Politik hin.






