04 May 2026, 00:11

ITV-Reformen bringen Coronation Street und Emmerdale in Turbulenzen – WM 2026 verschärft das Chaos

Eine große Menschenmenge in einem Stadion mit brennenden Fackeln in der Luft, einige halten Fahnen und eine Person hält eine Kamera, mit Rauch im Hintergrund und Schildern mit der Aufschrift "Malaysia vs Malaysia Live Streaming".

ITV-Reformen bringen Coronation Street und Emmerdale in Turbulenzen – WM 2026 verschärft das Chaos

Fans von Coronation Street und Emmerdale müssen sich auf weitere Umbrüche einstellen, denn die Programmreformen von ITV gehen unvermindert weiter. Bereits fünf Monate nach Einführung der sogenannten „Seifen-Prime-Time“ sorgen weitere Änderungen und Kürzungen für Verärgerung bei den Zuschauern.

Doch das Chaos könnte sich 2026 noch verschärfen, wenn die Fußball-WM die gewohnten Sendeplätze der Serien bedroht.

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Im frühen Jahr 2025 hatte ITV sein Seifenoper-Programm umgekrempelt und beide Formate in einem durchgehenden „Seifen-Block“ von 20 bis 21 Uhr an Werktagen zusammengefasst. Emmerdale läuft seitdem um 20:00 Uhr, gefolgt von Coronation Street um 20:30 Uhr. Doch die Umstellung verlief alles andere als reibungslos: Kürzliche Streichungen zwangen beide Serien, ihre üblicherweise sechste Folge pro Woche fallen zu lassen.

Sportübertragungen haben die Planung bereits durcheinandergebracht – Episoden wurden in weniger attraktive Sonntags-Slots verschoben oder ganz gestrichen. Die WM 2026 wird das Problem verschärfen, da Spiele voraussichtlich mit den Abend-Sendezeiten der Serien kollidieren. Ob der aktuelle Programmplan diese Konflikte abfedern kann, ist fraglich – weitere Verschiebungen scheinen unvermeidbar.

Trotz aller Turbulenzen verzeichnen die Serien jedoch Rekordzahlen beim Streaming: Im Januar 2026 erreichten Coronation Street und Emmerdale gemeinsam 65 Millionen Abrufe – ein Anstieg von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch wächst bei treuen Fans die Wut über die anhaltende Instabilität, zumal in den kommenden Monaten mit weiteren Unsicherheiten zu rechnen ist.

Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht: Die WM 2026 wird voraussichtlich zu weiteren Programmänderungen zwingen. Die Zuschauer müssen sich auf zusätzliche Einschränkungen einstellen, darunter mögliche Verschiebungen in weniger komfortable Sendezeiten. Gleichzeitig deuten die steigenden Streaming-Zahlen darauf hin, dass das Publikum den Serien treu bleibt – auch wenn die klassischen TV-Ausstrahlungen weiterhin vor Herausforderungen stehen.

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