13 June 2026, 20:06

Insolvenzwelle rollt: 6,5 Prozent mehr Firmenpleiten im ersten Quartal 2026

Die Welle der Insolvenzen rollt weiter durch Deutschland

Insolvenzwelle rollt: 6,5 Prozent mehr Firmenpleiten im ersten Quartal 2026

Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland stiegen im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden in diesem Zeitraum 6.275 Firmenpleiten eingereicht. Auch die Privatinsolvenzen nahmen zu – um 6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2023.

Besonders betroffen war der Verkehrs- und Logistiksektor, der zu Beginn des Jahres 2026 mit 32,1 Fällen pro 10.000 Unternehmen die höchste Insolvenzquote verzeichnete. Auch die Gastronomie- und Baubranche waren stark belastet. Allein im März 2026 stiegen die Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 Prozent, während die Privatinsolvenzen um 18,9 Prozent zunahmen.

Im ersten Quartal 2026 bearbeiteten die Gerichte 19.679 Verbraucherinsolvenzverfahren. Gleichzeitig gingen die Forderungen der Gläubiger deutlich zurück – von 19,9 Milliarden Euro Anfang 2023 auf 9,3 Milliarden Euro Anfang 2026. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform warnt, dass der Aufwärtstrend bei den Insolvenzen voraussichtlich das ganze Jahr anhalten wird.

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Die Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg sowohl bei Unternehmens- als auch bei Privatinsolvenzen zu Beginn des Jahres 2026. Gläubiger erhalten weniger Geld zurück, und bestimmte Branchen stehen unter zunehmendem finanziellen Druck. Analysten erwarten, dass sich die Lage im Laufe des Jahres weiter verschärfen wird.

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