20 April 2026, 02:06

Immobilienmarktbericht 2026: Bodenpreise im Kreis Viersen im Wandel

Alte Stadtkarte mit zahlreichen Gebäuden, nummerierten Abschnitten und Text, der wahrscheinlich den Verkauf von Grundstücken anzeigt.

Immobilienmarktbericht 2026: Bodenpreise im Kreis Viersen im Wandel

Sachverständigenausschuss für Bodenwertermittlung veröffentlicht Immobilienmarktbericht 2026 – mehr Transparenz für die Region

Die neuesten Daten des Sachverständigenausschusses für Bodenwertermittlung zeigen deutliche Verschiebungen bei den Bodenpreisen im Kreis Viersen. Während einige Gebiete spürbare Steigerungen verzeichnen, bleiben andere stabil. Der aktuelle Bericht zielt darauf ab, die Markttransparenz in der Region zu erhöhen.

Besonders dynamisch entwickelte sich 2025 der Markt für Agrarflächen: Die Zahl der Transaktionen stieg um 53 Prozent auf 174,8 Hektar, während das Gesamtvolumen der Umsätze um 60 Prozent auf 21,4 Millionen Euro wuchs. Die Preise für Ackerland im westlichen Kreisgebiet stiegen einheitlich auf 9 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte verzeichneten mit 10,50 Euro pro Quadratmeter die östlichen Kommunen Kempen, Tönisvorst und Willich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei den Baugrundstücken zeigten sich gemischte Trends. In weiten Teilen des Kreises Viersen blieben die Preise auf dem Niveau von 2024, doch einige Gebiete verzeichneten Zuwächse. Im Kempener Stadtteil St. Hubert stiegen die Werte um 10 Prozent, während die Städte Kempen und Viersen sowie die Gemeinde Brüggen ein Plus von 5 Prozent verbuchten. In Anrath und Neersen erhöhten sich die Preise um 10 Euro pro Quadratmeter.

Die Gewerbegrundstücke hingegen blieben preislich unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Um die Entwicklungen künftig präziser abzubilden, hat der Ausschuss nun 882 Bodenrichtwertzonen definiert.

Der Bericht 2026 skizziert einen dynamischen Immobilienmarkt, getrieben von steigenden Agrarflächentransaktionen und selektiven Preisanstiegen bei Wohnbaugrundstücken. Zwar blieben die Gewerbegrundstückspreise stabil, doch das detaillierte Zonensystem ermöglicht eine genauere Beobachtung künftiger Entwicklungen. Die Erkenntnisse bieten Kaufinteressenten, Verkäufern und Entscheidungsträgern eine fundiertere Grundlage für die kommenden Jahre.

Quelle