Hertha BSC verliert zehnte Saisonniederlage – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Maximilian KrauseHertha BSC verliert zehnte Saisonniederlage – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Hertha BSC kassiert vor ausverkaufter Avnet-Arena eine 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg. Die Pleite ist bereits die zehnte der Saison und setzt die Stimmung im Team auf einen Tiefpunkt. Trainer Stefan Leitl kritisierte die Leistung seiner Mannschaft scharf und forderte eine sofortige Verbesserung.
Hertha BSC musste auf wichtige Spieler verzichten: Die gesperrten Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlten ebenso wie der erkrankte Stürmer Dawid Kownacki. Trotz 28.123 Zuschauern mangelte es der Mannschaft über weite Strecken an Dynamik und Präsenz.
Die Magdeburger gingen in der 62. Minute durch ein Tor von Laurin Ulrich in Führung. Herthas beste Chance ergab sich nur fünf Minuten später, als Marten Winkler scheiterte. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein spielte, räumte später ein, dass der Angriff an Kreativität gefehlt habe.
Nach dem Spiel ließ Leitl keinen Zweifel an seiner Verärgerung. Er verlangte eine komplette Wende in den beiden verbleibenden Partien. Hertha empfängt zunächst die SpVgg Greuther Fürth, bevor es zum Saisonfinale nach Arminia Bielefeld geht.
Mit nur noch zwei Spielen bleibt Hertha BSC wenig Zeit, die Saison doch noch mit einem versöhnlichen Abschluss zu versehen. Beide Begegnungen werden zeigen, ob die Mannschaft auf Leitls Forderungen reagieren kann. Ein starker Saisonendspurt könnte zumindest etwas Schwung für die Sommerpause mitgeben.






